Marcus Wittig (Foto: DVV)

Duisburg. Als Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services erbringt die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) mit ihren Tochtergesellschaften einen entscheidenden Beitrag für eine funktionsfähige großstädtische Infrastruktur. Der kommunale Konzern sorgt mit seinen wirtschaftlichen Aktivitäten aber auch für tausende Arbeitsplätze in der Region und Aufträge in Höhe von jährlich mehreren hundert Millionen Euro in Duisburg und Umgebung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Pestel Instituts aus Hannover, das die regionalwirtschaftliche Bedeutung des DVV-Konzerns untersucht hat.

Von jedem Euro bleiben bis zu 80 Cent in der Region

„Gut für Duisburg – gut für die Region: das ist ein zentrales Anliegen unseres unternehmerischen Handelns“, betont Marcus Wittig, Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV. „In diesem Zusammenhang haben unabhängige Wissenschaftler im Detail untersucht, welche Bedeutung der DVV-Konzern für den regionalen Wirtschaftsstandort hat: als Arbeitgeber, Auftraggeber und Steuerzahler. Das Ergebnis zeigt, wer in Duisburg Leistungen der DVV oder ihrer Töchter in Anspruch nimmt, unterstützt den Standort, an dem er lebt und arbeitet.“ So verbleiben zum Beispiel von jedem Euro, den die DVG ausgibt, 80 Cent in der Region, bei den Stadtwerken sind es 75 Cent und bei der DVV 62 Cent. Bei den Bauarbeiten vergibt die DVG sogar den hohen Anteil von 87 Prozent der Aufträge in die Region inklusive Duisburg.

Über 1,7 Milliarden Euro wirtschaftliche Impulse

Betrachtet man den DVV-Konzern insgesamt, so setzt er mit seiner Geschäftstätigkeit einen volkswirtschaftlichen Impuls in Höhe von über 1,7 Milliarden Euro. Die dadurch ausgelösten Beschäftigungs- und Arbeitsmarkteffekte belaufen sich in Summe auf 13.266 Arbeitsplätze. Dieser Impuls wiederum zieht einen Effekt von in Summe über 1,3 Milliarden Euro weiterer Wertschöpfung nach sich. Davon flossen im untersuchten Zeitraum 773 Millionen Euro durch die DVV in die Region und 629 Millionen Euro davon direkt nach Duisburg.

Auch Oberbürgermeister Sören Link verweist als Aufsichtsratsvorsitzender auf die wichtige Bedeutung des Unternehmens: „Der DVV-Konzern erfüllt nicht nur wesentliche Grundbedürfnisse in unserer Stadt im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Zahlen belegen auch, welche wichtigen Impulse das kommunale Unternehmen am Standort und in der Region setzt. Von diesem Mehrwert profitieren Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen.“

Ein Arbeitsplatz zieht bis zu acht weitere nach sich

Zu den 3.340 Beschäftigten im Konzern (Vollzeitäquivalente) zieht die Geschäftstätigkeit der DVV weitere positive Arbeitsmarkteffekte nach sich: so werden in Summe 13.266 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert, davon 6.265 in der Region und insgesamt 4.741 Arbeitsplätze in Duisburg. Jeder Mitarbeitende des DVV-Konzerns zieht also in Deutschland drei weitere Arbeitsplätze nach sich und genauso verhält es sich bei der DVG. Bei den Stadtwerken Duisburg zieht ein Beschäftigter sogar acht weitere Arbeitsplätze nach sich.

Weitere Effekte auch bei Stadtwerken und DVG

Auch die direkten Ausgaben der Stadtwerke und der DVG lösen weitere gesamtwirtschaftliche Effekte – zusätzliche Bruttowertschöpfung – aus. Bei den Stadtwerken wurden durch direkte Ausgaben von insgesamt über 1,6 Milliarden Euro weitere zusätzliche Effekte in Höhe von über 1,1 Milliarden Euro ausgelöst. Bei der DVG waren es 131 Millionen Euro direkte Ausgaben, die zusätzliche Effekte von 221 Millionen Euro initiiert haben.

„Das sind durchweg Zahlen, mit denen der DVV-Konzern auch im bundesweiten Vergleich zu anderen kommunalen Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge sehr gute Platzierungen belegt“, sagt Dr. Karin Janssen, die die Auswertung für das Pestel Institut federführend betreute. Im Bereich von Stadtwerken und DVG besonders hervorzuheben sind der hohe Anteil an Dienstleistungen, welche aus der Region bezogen werden und die Notwendigkeit der kommunaler Daseinsvorsorge zeigen.

Kostenlose Zusammenfassung der Studie erhältlich

Eine Zusammenfassung der Studie kann jeweils für die DVV, die Stadtwerke Duisburg sowie die DVG als PDF im Internet unter dvv.de, stadtwerke-duisburg.de und dvg-duisburg.de heruntergeladen werden.

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