v.l.: Hausmeister Benny Lentz, Rita Leng (Evangelischer Verein für Jugend- & Familienhilfe), Ute Römmen (Sachgebietsleitung im Jugendamt), Jochen Müntinga (Geschäftsbereichsleiter Familie, Bildung und Soziales) (Foto: Stadt Nettetal)

Nettetal. Jedem Kind in Nettetal einen Kinderbetreuungsplatz anzubieten – das ist eines der Ziele, die die Stadt Nettetal verfolgt. Und dies gilt auch für eine notwendige Übergangsphase. Da die neue Kita Zauberwald an der Lobbericher Stadionstraße erst im kommenden Jahr fertiggestellt wird, überbrückt die Stadt Nettetal diesen Zeitraum durch die Herrichtung und den Umbau geeigneter Räume im Erdgeschoss der Kaldenkirchener Hauptschule. Hier entstehen bis zum Start des neuen Kindergartenjahres am 1. August zwei Gruppen für insgesamt 40 Kinder. Träger ist der evangelische Verein für Jugend- & Familienhilfe in Kaarst, der in Nettetal bereits die Kitas Lummerland sowie Wiewaldi in Breyell führt. „Angeboten werden unter anderem zehn U3-Plätze, zudem sind alle gewünschten Stundenkontingente verfügbar“, erklärt Rita Leng, Koordinatorin des neuen Trägers. Schwerpunkte des Angebots in der Kita Zauberwald werden die Bereiche „Natur- und Erlebnispädagogik“, „Experimente und Naturwissenschaften“ sowie „Bewegung und Gesundheit“ sein.

Die freundlichen und hellen Räume der Kaldenkirchener Hauptschule werden in den kommenden Wochen weiter renoviert und für den Einzug der Kinder vorbereitet – auch dank der Tatkraft des Hausmeisters Benny Lentz. Das Außengelände, auf dem bereits erste Spielgeräte nutzbar sind, wird ebenfalls bald fertiggestellt sein. Jochen Müntinga, Geschäftsbereichsleiter Familie, Bildung und Soziales, freut sich über die fortschreitenden Umbauarbeiten: „Wir sprechen hier definitiv nicht von einem Provisorium. Die Kinder erwartet eine schöne Einrichtung, in der sie sich sehr wohl fühlen werden.“

Auch in Bezug auf die Entfernung zwischen beiden Standorten hat die Stadt eine Lösung gefunden. „Normalerweise handeln wir nach dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“, die Kita sollte also fußläufig erreichbar sein. Da dies für die Übergangsphase zum Teil nicht möglich sein wird, sind wir froh, ein zuverlässiges Busunternehmen gefunden zu haben, dass die Kinder zwischen dem zukünftigen Standort an der Stadionstraße und der Übergangs-Kita in Kaldenkirchen befördert“, erklärt Ute Römmen, Sachgebietsleitung im Jugendamt.

Eine Anmeldung ist auf der Homepage der Stadt Nettetal über das Portal Kita-Online möglich. Grundsätzliche Fragen zur Kita und zum Anmeldeprozess beantwortet Stefan Reinders vom Familienbüro der Stadt unter Telefon 02153/898-5135, E-Mail stefan.reinders@nettetal.de.

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