Oberbürgermeister Felix Heinrichs hielt bei der „Werkstatt gegen Mobbing“ ein Grußwort (Foto: © Stadt MG)

Mönchengladbach. Die „Werkstatt gegen Mobbing“, die im Rahmen des Modellprojektes „Couragiert gegen Mobbing“ von Aktion Courage e. V., die Ende Mai im Gemeinschaftszentrum „Das Westend“ stattfand, richtete sich mit interaktiven Workshops, dem Austausch mit Expert*innen und zahlreichen wertvollen Tipps an Schüler*innen und Pädagog*innen der Sekundarschulen aus der Stadt.

Auch bei der Veranstaltung wurde noch einmal ganz klar herausgestellt, dass jeder Mensch Opfer von Mobbing werden kann. Allzu oft passiere dies im schulischen Umfeld. Das Ziel sei dabei immer, das Selbstwertgefühl des Opfers zu untergraben und es in seiner Menschenwürde anzugreifen.

Der Anlass ist dabei oft ganz unterschiedlich: die Religion, die Sprache, das Geschlecht, die soziale Herkunft, körperliche Merkmale oder die sexuelle Orientierung.

Um dem zu begegnen, ist dabei die ganze Schulgemeinschaft gefragt. Denn stark fühlen sich Täter*innen oft nur, weil andere sich anschließen oder zumindest mitlaufen und sich nicht klar gegen sie positionieren. Oberbürgermeister Felix Heinrichs machte bei seinem Grußwort dabei deutlich, dass Mobbing System hat: „Manche meinen, dass das eine gemeine Wort oder der eine kleine Streich doch gar nicht so schlimm sei. Sie spielen runter, was mit den Opfern passiert und schreiben ihnen selbst die Schuld zu. Doch jedes kleine Zündeln kann letztlich für einen Flächenbrand sorgen, kann dafür sorgen, dass Menschen leiden und wenn nicht gar körperliche zumindest schwere seelische Verletzungen durch Mobbing erhalten. Umso wichtiger ist es, dass es Veranstaltungen wie diese gibt, die über Mobbing aufklären und dazu beitragen, dass ein Schulklima entsteht, wo Mobbing keine Chance hat.“

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