Der Fürstenzug in Rochlitz (Foto: Stadt Netettal)

Nettetal. Die Städtepartnerschaften werden mit Abebben der Pandemie wieder beherzt in Angriff genommen, berichtete Roswitha Karallus von der NetteZentrale im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaften. So fährt eine 19-köpfige Nettetaler Delegation inklusive Bürgermeister in der zweiten Junihälfte ins sächsische Rochlitz zum dortigen Mittelalterspektakel Fürstenzug.

Mit Blick auf die polnische Partnerstadt Elk sei ein Besuch wegen der Nähe zur Ukraine zurzeit schwierig. Bereits im März hat der Nettetaler Stadtrat mit Blick auf den Krieg in der Ukraine 20.000 Euro zur Unterstützung der humanitären Lage vor Ort bereitgestellt. Auch der Vorstand des Partnerschaftsvereins der Städte Elk und Nettetal hatte beschlossen, einen Betrag von 6.000 Euro für die Übernahme von Beschaffungs- und Transportkosten für Hilfsgüter zur Verfügung zu stellen. Diese Hilfe ist an die Caritas in Elk ausgezahlt, die dort die Hilfen koordiniert. Zudem läuft eine von der Elk-Hilfe der Pfarrgemeinde Breyell initiierte Spendenaktion auf Hochtouren, berichtete Roswitha Karallus.

In der französischen Partnerstadt Rives-en-Seine in der Normandie – früher Caudebec-en-Caux – haben Neuwahlen im dortigen Partnerschaftsverein stattgefunden. Als Vorsitzende wurde Gisèle Levitre gewählt, die nun wieder die Kontakte zu Nettetal aufnehmen möchte. Mit der englischen Partnerstadt Fenland werden Planungen aufgenommen, sobald Gäste und Gastgeber nach der Pandemie zu Begegnungen bereit sind.

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