Bauabschnitt 1 ( © Stadt Kleve)

Kleve. Ab dem 20.06.2022 wird an der Ringstraße in Kleve gebaut. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW sowie den Stadtwerken Kleve müssen Kanalisation sowie Hausanschlüsse und Versorgungsleitungen im Bereich der Ringstraße erneuert werden. Zusätzlich wird der Verkehrsraum umgestaltet. Im Zuge des Ausbaus werden die Haltestellen und Gehwege im Bereich der Ringstraße barrierefrei umgebaut. Die Querungsbereiche an Einmündungen und Kreuzungen werden in diesem Rahmen mit sogenannten taktilen Leitelementen für zu Fuß Gehende sowie mit Rampen für Rollstuhlfahrende ausgestattet. Nicht zuletzt wird die Straßenbeleuchtung erneuert und auf LED-Technik umgestellt. Insgesamt wird mit einer Bauzeit von 18 Monaten gerechnet.

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen sind dringend notwendig, führen jedoch mitunter zur Vollsperrung der Ringstraße. Mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von fast 20.000 Kfz stellt die Ringstraße eine wichtige Verkehrsader in Kleve dar, die gerade auch für den Pendlerverkehr eine große Bedeutung hat. Es ist insbesondere zu Beginn der Baumaßnahme mit Beeinträchtigungen des innerstädtischen Verkehrs zu rechnen.

 

Ablauf der Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierung der Ringstraße teilt sich aufgrund des großen Umfangs der Baumaßnahmen in drei verschiedene Bauabschnitte auf.

 

Bauabschnitt 1

Beginn: 20.06.2022

Geplante Baumaßnahmen: An der Kreuzung Ringstraße / Römerstraße werden die Anschlüsse der neuen Kanalisation der Ringstraße an den bestehenden Kanal im Kreuzungsbereich angeschlossen. Für die Arbeiten muss die Römerstraße vom Kreuzungsbereich am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium bis zur Einmündung Brabanterstraße gesperrt werden. Die Ringstraße selbst ist in diesem ersten Bauabschnitt noch nicht betroffen und kann wie gewohnt befahren werden.

Notwendige Umleitungen: Durch die Vollsperrung der Römerstraße vom Kreuzungsbereich Ringstraße / Römerstraße bis zur Einmündung Römerstraße / Brabanterstraße wird eine Umleitung des Straßenverkehrs notwendig. Der Verkehr wird im ersten Bauabschnitt über die Ringstraße und die Lindenallee umgeleitet.

 

Bauabschnitt 2: „Bauabschnitt Nord“

Beginn: Nach Abschluss des Bauabschnittes 1 starten die Bauarbeiten an der Ringstraße selbst.

Geplante Baumaßnahmen: Bauabschnitt 2 umfasst zunächst den nördlichen Teil der Ringstraße, vom Kreuzungsbereich Ringstraße / Römerstraße / Stechbahn bis zur Kreuzung Ringstraße / Frankenstraße. Zunächst werden die vorhandenen Verkehrsflächen zurückgebaut. Anschließend erfolgen die Kanalbau- und Versorgungsträgerarbeiten und schließlich der Straßenendausbau.

Notwendige Umleitungen: Während des zweiten Bauabschnittes wird die Ringstraße von der Kreuzung Ringstraße / Römerstraße / Stechbahn bis zur Kreuzung Ringstraße / Frankenstraße gesperrt. Hierfür werden Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert. Der Abschnitt der Ringstraße von der Frankenstraße bis zur Lindenstraße bleibt befahrbar.

Die Umleitungen teilen sich in eine kleinräumige Umleitung (über Lindenallee und Römerstraße) und eine großräumige Umleitung (über den Klever Ring) auf. Die kleinräumige Umleitung ist für innerstädtischen Verkehr gedacht, die großräumige Umleitung soll insbesondere den Verkehr von extern weiträumig um die Baustelle herumführen und den innerstädtischen Verkehr entlasten.

 

Bauabschnitte 2 und 3 ( © Stadt Kleve)

 

Bauabschnitt 3: „Bauabschnitt Süd“

Beginn: Nach Abschluss des Bauabschnittes 2

Geplante Baumaßnahmen: Bauabschnitt 3 umfasst den südlichen Teil der Ringstraße, vom Kreuzungsbereich Ringstraße / Frankenstraße bis zur Kreuzung Ringstraße / Lindenallee. Zunächst werden die vorhandenen Verkehrsflächen zurückgebaut. Anschließend erfolgen die Kanalbau- und Versorgungsträgerarbeiten und schließlich der Straßenendausbau.

Notwendige Umleitungen: Während des dritten Bauabschnittes wird die Ringstraße vom Kreuzungsbereich Ringstraße / Frankenstraße bis zur Lindenallee gesperrt. Der Abschnitt der Ringstraße nördlich der Frankenstraße wird zu diesem Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigegeben. Es gelten weiterhin die klein- und großräumigen Umleitungen des zweiten Bauabschnitts.

 

Die Ringstraße soll während der Bauarbeiten für den Rad- und Fußverkehr weiterhin passierbar bleiben. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass es zu Hindernissen durch den aktiven Baustellenbetrieb kommt.

Um die Einschränkungen für den Straßenverkehr abzudämpfen, werden die Beschilderungen für die umfangreicheren Umleitungsmaßnahmen rechtzeitig aufgestellt. Bürgermeister Wolfgang Gebing betont gleichzeitig, dass Unannehmlichkeiten im Rahmen der wichtigen Sanierungsmaßnahme leider nicht zu vermeiden sind: „Bei der Planung von Baustellen bemühen wir uns die Beeinträchtigungen für die Anlieger und betroffenen Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Trotz aller Sorgfalt in den Planungen lassen sich Beeinträchtigungen im Zuge der Bauzeit allerdings nicht vermeiden. Die Bauarbeiten werden Ihre Geduld sicherlich beanspruchen. Dafür bitte ich schon jetzt um Ihr Verständnis.“

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