Sascha Karbowiak (Foto: privat)

Neuss. Ortstermin mit Schulvertretern und Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung arbeitet gemeinsam mit der Görresschule und der Kreispolizeibehörde an weiteren Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Schule. Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen Ortstermines, den der SPD-Stadtverordnete Sascha Karbowiak im Planungsausschuss initiiert hat. Neben der Schulleiterin und der Schulpflegschaftsvorsitzenden haben auch der ADFC, die Kreispolizeibehörde und Verkehrsexperten der Stadtverwaltung an dem Termin teilgenommen. „Ich freue mich, dass Hand in Hand und konstruktiv an vielen Verbesserungsvorschlägen gearbeitet wurde“, freut sich Sascha Karbowiak. Als direkt gewählter Stadtverordneter setzt er sich seit vielen Jahren für Verbesserungen an der Görresschule ein.

Umbauplanung für mehr Verkehrssicherheit

Bei dem Ortstermin informierte Norbert Jurczyk als Leiter des Amtes für Verkehrsangelegenheiten zunächst einmal über die geplanten baulichen Maßnahmen. Insbesondere die Gestaltung des Rad- und Fußweges am Konrad-Adenauer-Ring soll verbessert werden. Hier trennt aktuell ein veraltetes Absperrgitter Fahrradfahrer und Fußgänger. „Das Gitter soll zukünftig endlich zur Fahrbahn verlegt werden, um Fußgänger und Fahrradfahrer vor dem Autoverkehr zu schützen“, erklärt Sascha Karbowiak. Als Vorsitzender des Planungsausschusses in der Stadt Neuss will er sich außerdem dafür einsetzen, dass die Maßnahme deutlich beschleunigt wird.

Lösung für Verbindungsweg zum Jahnstadion

Weitere Verbesserungen versprechen sich alle Beteiligten über die Öffnung des hinteren Schultors am Verbindungsweg zum Jahnstadion. „Die Schulvertreterinnen gehen davon aus, dass durch die Öffnung bis zu ein Drittel der Kinder vom sensiblen Bereich am Konrad-Adenauer-Ring ferngehalten werden könnten“, erklärt Sascha Karbowiak. Außerdem erhofft man sich hierüber auch weitere Schülerinnen und Schüler dafür zu gewinnen, den Schulweg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Stadtverwaltung sagte bei dem Ortstermin auch zu, in diesem Zugangsbereich weitere dringend benötigte Abstellanlagen für Fahrräder zu errichten. „Die müssen dann aber auch wirklich zeitnah kommen, notfalls im ersten Schritt auch als provisorische Lösung über gebrauchte Fahrradständer.

Regelmäßige Kontrollen und „Dialog-Display“

Die Kreispolizeibehörde und das Amt für Verkehrsangelegenheiten sagten außerdem zu, sich um eine regelmäßige Kontrolle zum Schulbeginn und am Schulende zu bemühen. „Insbesondere das mitunter gefährliche Halten in zweiter Reihe auf dem stark befahrenen Konrad-Adenauer-Ring muss stärker kontrolliert werden“, erläutert Sascha Karbowiak. Seitens der Verwaltung wurde außerdem zugesagt, für einen längeren Zeitraum ein „Dialog-Display“ vor der Schule anzubringen, um die Autofahrer an die geltenden Höchstgeschwindigkeiten zu erinnern.

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