Mit einer Drohne kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstellen auf Glutnester (Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)

Heiligenhaus. An der Bertha-Benz-Allee in Heiligenhaus brannten am frühen Samstagmorgen mehrere Wohncontainer einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft. Um 06:19 Uhr heulten in Heiligenhaus die Sirenen. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Mittagsstunden.

Am Samstagmorgen, den 18.05.2022 um 05:46 Uhr wurde die Feuerwehr Heiligenhaus zur Bertha-Benz-Allee alarmiert. Schon auf der Anfahrt sahen die alarmierten Kräfte eine starke Rauchentwicklung. Mehrere Container einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft brannten in voller Ausdehnung. 45 Kräfte aus Heiligenhaus und Velbert waren bis in die Mittagsstunden im Einsatz. Für mehrere Stunden musste die Bertha-Benz-Allee, die zu einem Friedhof und der städtischen Grünannahme führt, für den Verkehr gesperrt werden.

Rauchentwicklung schon aus der Ferne zu sehen

Zunächst meldeten Anrufer der Feuerwehrleitstelle um 05:46 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Heiligenhauser Süden, der genaue Ort konnte nur vermutet werden. Die Feuerwehr machte eine starke Rauchentwicklung im Bereich einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannten acht Wohncontainer eines zusammenhängenden Komplexes. Ob sich im Gebäude Personen befinden war unklar. Der Einsatzleiter ließ Stadtalarm und damit die Sirenen für die Feuerwehr Heiligenhaus auslösen, ein weiterer Löschzug rückte von der Feuerwehr Velbert an.

Rund 50 Einsatzkräfte aus Heiligenhaus und Velbert im Einsatz

Da Teile der Container mit Spanplatten vor unbefugten Zutritt geschützt waren, mussten die Kräfte diese gewaltsam entfernen. Umgehend gingen mehrere Trupps mit Atemschutz in das Gebäude vor. Auf Grund der Größe der Einsatzstelle wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. In Spitzenzeiten setzten die Kräfte insgesamt drei Löschrohre von außen und im Innenbereich ein. Im weiteren Verlauf wurde die Brandstelle mit Schaum geflutet um Glutnester abzulöschen. Mit einer Drohne und angeschlossener Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstelle aus der Luft, um verbleibende Glutnester aufzuspüren.

Kameradschaftliche Zusammenarbeit

Bis in den Mittag, löschte die Feuerwehr aufflammende Glutnester ab. Erneut zeigte sich, dass die Zusammenarbeit städteübergreifend zwischen Feuerwehren reibungslos und Hand in Hand funktioniert. Der stellvertretende Kreisbrandmeister René Schubert machte sich vor Ort ein Bild von der Einsatzstelle. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr Velbert, Heiligenhaus, dem Rettungsdienst Ratingen/Heiligenhaus, sowie der Polizei im Einsatz. Die Stadt Heiligenhaus kümmert sich im Nachgang um die Sicherung des Gebäudes, welches ohnehin kurz vor dem Abriss steht. (ots)

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