Die chaotische Kömodie „Die Goldfische“ sorgt am 5. August 2022 zum Abschluss der „Atempause“ für Spaß beim Open-Air-Kino im Solegarten St. Jakob (Foto: © Die Goldfische)

Kevelaer. „Die Goldfische“ im Solegarten St. Jakob

Die Picknickdecke auf der Wiese ausbreiten oder den Campingstuhl mit einem guten Blick auf die große Freiluftleinwand ausrichten und allerlei Knabbereien und Getränke bereitstellen. Das kann nur eins bedeuten – der Abschlussabend der „Atempause“ ist gekommen. Am 5. August 2022 verwandelt sich der Solegarten St. Jakob ab 20 Uhr wieder in ein besonderes Freiluftkino mit Blick aufs Gradierwerk. Dank der Unterstützung der Volksbank an der Niers kann das Kevelaer Marketing auch in diesem Jahr zum kostenfreien Kinoerlebnis einladen. Eine vorherige Anmeldung (wie im letzten Jahr) ist nicht notwendig. Eigene Verpflegung darf gerne mitgebracht werden, aber für eine leckere Stärkung, mit herzhaften Snacks, frischem Popcorn und kühlen Getränken, ist natürlich auch in diesem Jahr durch das Team vom „Kävelse Lüj“ gesorgt. „Wir freuen uns auf ein tolles Kinoerlebnis in entspannter Atmosphäre und mit einmaligem Blick auf unser schönes Gradierwerk“, freut sich Verena Rohde, Leiterin des Kevelaer Marketings, auf den Abschlussabend der „Atempause“.

Chaotische Komödie sorgt für spaßigen Abend
Um 21 Uhr startet der Kinofilm „Die Goldfische“. Darin geht es um den Portfoliomanager Oliver (Tom Schilling), der nur seinen Job kennt. Das ändert sich auch nicht, als er einen schweren Autounfall verursacht und anschließend querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. Selbst in der Reha-Klinik interessiert ihn nur, wo es das beste WLAN gibt, um weiter arbeiten zu können. So landet er schließlich in der Behinderten-WG „Goldfisch-Gruppe“. Dort leben, betreut von Pädagogin Laura (Jella Haase) und Pfleger Eddy (Kida Khodr Ramadan), die blinde Zynikerin Magda (Birgit Minichmayr), die Autisten „Rainman“ (Axel Stein) und Michi (Jan Henrik Stahlberg) sowie die lebensfrohe Franzi (Luisa Wöllisch) mit Down-Syndrom. Als Oliver erfährt, dass die Behörden Wind von seinen Schließfächern mit an der Steuer vorbeigeschleustem Bargeldvermögen in der Schweiz bekommen haben, gibt er sich kurzerhand als Wohltäter aus, der der Goldfisch-Gruppe eine Kamel-Therapie in der Schweiz spendiert. In Wahrheit will er so aber einfach nur seine Kohle über die Grenze schmuggeln, denn wer kontrolliert schon einen Bus voller behinderter Menschen.

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