Essen. Kooperation von Aalto-Theater, Stiftung Zollverein und Gustav-Heinemann-Gesamtschule

„Mozart mittendrin“ – unter diesem Titel haben Schüler*innen der Essener Gustav-Heinemann-Gesamtschule jetzt ihren Abschlussfilm zum Kulturprojekt „AkzepTANZ“ vorgestellt. Die Präsentation des Beitrags fand gestern auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein im Rahmen der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Projekt-Jahrgangs statt. Aalto-Theater und Stiftung Zollverein haben das Programm „AkzepTANZ“ 2019 gemeinsam ins Leben gerufen, um Jugendlichen einen lebendigen Einblick in die aufregende Welt von Musiktheater, Ballett und klassischem Konzert zu ermöglichen. Unterstützt werden die beiden Kulturinstitutionen von den Freunden Zollverein und der RAG-Stiftung.

Ein Jahr lang haben sich nun rund 60 Schüler*innen des sechsten und neunten Jahrgangs der Partnerschule in verschiedenen Workshops zu den Themen Tanz, Szene und Kunst mit dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart beschäftigt, professionell angeleitet von Adelina Nigra (Tanz), Marijke Malitius (Regie), Martina Flößer (Rüstmeisterin) sowie Dramaturgin Sandra Paulkowsky aus dem Aalto-Theater. Entstanden ist ein kunstvoll gestalteter fünfzehnminütiger Kurzfilm, der einen Schultag zeigt, in den Mozart „hineinstolpert“. Spannende „Musikmaschinen“, die für ihn nicht von dieser Welt zu sein scheinen, sowie ein manchmal kaum verständliches Vokabular, begegnen dem aus der Zeit gefallenen Komponisten. Für die musikalische Gestaltung des Films sorgte das Mannheimer Streichquartett (Arrangement: Heribert Feckler). Gedreht und produziert wurde er von der Videokünstlerin Valeria Lampedova.

In der kommenden Spielzeit setzen das Aalto-Theater und die Stiftung Zollverein ihre Zusammenarbeit mit der Gustav-Heinemann-Gesamtschule fort. Die Abschlussveranstaltung ist für Juni 2023 auf Zollverein geplant.

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