Zwei Kindergartenkinder schenkten Oberbürgermeister Daniel Schranz ein Solarauto. Im Hintergrund EVO-Vertriebsleiter Gregor Sieveneck (Mitte) und der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Oberhausen Oliver Mebus mit dem EVO-Maskottchen (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Oberhausen. Neue Photovoltaik-Anlage in der KTE Tackenberg eingeweiht

Es ist ein weiterer Schritt, um dem Klimawandel und steigenden Energiekosten zu begegnen: Die Stadt Oberhausen hat zusammen mit der Energieversorgung Oberhausen (EVO) eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kindertageseinrichtung Tackenberg installieren lassen. Ermöglicht wurde der Bau der Anlage durch ein Sponsoring der Stadtsparkasse Oberhausen. Jetzt, am Freitag, 24. Juni 2022, haben Oberbürgermeister Daniel Schranz, der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Oberhausen Oliver Mebus und EVO-Vertriebsleiter Gregor Sieveneck die Anlage offiziell eingeweiht.

„Der Klimawandel ist eine ernsthafte Herausforderung für uns alle“, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz, „Deshalb wollen wir auch selbst unseren Beitrag zum Ausbau leisten.“

Die Anlage erzeugt pro Jahr bis zu 5500 Kilowattstunden sauberen und klimaneutralen Strom, der zu über 75 Prozent direkt vor Ort verbraucht wird. So können über eine angenommene Laufzeit von mindestens 15 Jahren CO2-Emissionen von über 66 Tonnen eingespart werden. Zum Vergleich: Die Stadt Oberhausen müsste, um die gleiche Menge CO2 zu binden, jährlich etwa 350 Buchen über eine Laufzeit von 15 Jahren pflanzen.

Ein Bildschirm im Eingangsbereich des Kindergartens zeigt Besuchern, Eltern, Angestellten und Kindern den aktuellen Verbrauch und bringt Interessierten das Thema näher. „Solarenergie ist auch für Eigentümerinnen und Eigentümer von Privathäusern ein attraktives Instrument, um die eigenen Energiekosten zu senken und einen Beitrag zur Abmilderung des Klimawandels zu leisten“, sagte OB Schranz.

Neben dem positiven Klimaeffekt trägt die neue Photovoltaik-Anlage dazu bei, die städtischen Ausgaben für Strom zu reduzieren. Mit Vorzeigeprojekten wie der energetischen Sanierung und Modernisierung der Oberhausener Lehrschwimmbäder, bei denen unter anderem Stroh als Dämmstoff eingesetzt wird, geht die Stadt Oberhausen auch mit dem weiteren Ausbau von PV-Anlagen auf kommunalen Dächern einen weiteren Schritt Richtung Klimaneutralität.

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