Prof. Dr. Yon-Dschun Ko, Dr. Peter Gloystein, OB Felix Heinrichs, Dr. Christoph Sippel, Rita Tönjann, Dr. Andreas Tittel, Michaela Lammich, Matthias Becker (v.l.) (Foto: Studio Bongartz)

Mönchengladbach. Neuer Chefarzt für neue onkologische Abteilung wurde begrüßt

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 22. Juni Dr. med. Christoph Sippel im Evangelischen Krankenhaus Bethesda der Johanniter GmbH in Mönchengladbach als Chefarzt der neu gegründeten Medizinischen Klinik III Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin begrüßt.

Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, folgten viele Gäste der Einladung zu einer festlich gerahmten Veranstaltung, die unter dem biblischen Motto stand: „Wer unterm Schirm des Höchsten sitzt.“ Krankenhausdirektorin Rita Tönjann freut sich: „Bisher ein Novum, das uns in Mönchengladbach mit Stolz erfüllt: Aus der Rheinschiene waren führende Vertreter aus allen Johanniter-Standorten und Johanniterwerken anwesend.“

Die Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen unterliegt einem rasanten, vielschichtigen und paradigmatischen Wandel. Rita Tönjann ist sich sicher, in Dr. Christoph Sippel den idealen Kandidaten für die verantwortungsvolle Aufgabe gefunden zu haben. Der 45-Jährige, der zuvor als leitender Oberarzt im Johanniter Krankenhaus in Bonn tätig war, hat in seinen 17 Jahren Lebens- und Berufserfahrung mit Krebspatienten stets den Patienten in den Mittelpunkt gestellt. Entscheidend sei für ihn, dass eine qualitativ hochwertige Medizin mit einer sehr guten menschlich-persönlichen Betreuung Hand in Hand geht, betonte er in seiner Ansprache.

„Exzellente Fachkompetenz, ein besonderes Einfühlungsvermögen sowie beste Team-Fähigkeiten“ bescheinigte dem neuen Chefarzt sein vorheriger Dienstherr, Prof. Dr. med Yon-Dschun Ko, Leiter der Onkologischen Zentrums des Johanniter-Krankenhauses Bonn. „Ich lasse Dr. Sippel nur ungern gehen und gratuliere dem Bethesda-Krankenhaus zu einer hervorragenden Wahl“, sagte er.

„Eine Operation ist bei vielen Krebserkrankungen nach wie vor eine wichtige Säule der Behandlung“, so Dr. Sippel. Das Bethesda habe mit dem Brustkrebszentrum, dem gynäkologischen Krebszentrum, dem Darmkrebszentrum und der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie vier medizinisch herausragende „Leuchttürme“. Doch darüber hinaus gelte es, den Blick zu weiten und den Patienten in seiner Gesamtheit zu erfassen. Als internistischer Onkologe nimmt Dr. Sippel eine zentrale Stellung in einem multidisziplinären Behandlungsteam ein.

„Wir wollen eine hochspezialisierte Onkologie in unserem Haus etablieren und zwischen den Johanniter-Standorten einen Innovationstransfer vorantreiben“, erklärt Rita Tönjann. „Wir sind sicher, dass wir uns mit einer durchdachten weiteren Spezialisierung sowie der Vernetzung stationärer und ambulanter Leistungen erfolgreich positionieren und somit gut für die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gerüstet sind.“

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