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Duisburg. Gegen 18.50 Uhr ist es zu einem starken Unwetterereignis mit Gewitter, Starkregen sowie Sturmböen gekommen. Gleichzeitig ist es zu einem Telefonausfall im Bereich Baerl gekommen.

Im Bereich Baerl war zu Beginn des Unwetters der Notruf der Feuerwehr bedingt durch den Ausfall des Telefonnetzes zum Teil nicht erreichbar. In ihrer ersten Pressemeldung berichtete die Feuerwehr gegen 20 Uhr schon von ca. 300 unwetterbedingte Einsatzstellen. „Zurzeit werden die Hilfeersuchen durch die Feuerwehr priorisiert und nacheinander abgearbeitet“, teilte die Leitstelle weiter mit.

Die Folgen des Unwetters werden weiterhin abgearbeitet. Bis 22.00 Uhr wurden der Feuerwehr Duisburg bereits über 600 Einsätze mit Bezug zum Unwetter gemeldet. Weitere Hilfeersuche treffen noch immer über den Notruf ein. Neben einer Vielzahl umgestürzter Bäume im Stadtgebiet ist es zu zahlreichen Überschwemmungen von Straßen und Kellern gekommen. Auf der Ruhr konnten durch die Feuerwehr 3 Personen aus einem gekenterten Boot gerettet und an Land gebracht werden. Personen sind nach bisherigen Erkenntnissen bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu Schaden gekommen. Überwiegend hat das Unwetter den Norden sowie Westen des Duisburger Stadtgebietes getroffen. Die Abarbeitung der Einsätze wird voraussichtlich noch mindestens bis zum Morgen andauern.

Vorrangig Einsätze zur Gefahrenbeseitigung

Der Ausfall des Telefonnetzes im Ortsteil Duisburg Baerl ist inzwischen behoben. Der Notruf der Feuerwehr Duisburg ist jetzt wieder regulär aus allen Ortsteilen in Duisburg erreichbar. Aufgrund der Vielzahl der weiterhin eingehenden Notrufe kommt es weiter zu Verzögerungen bei der Abarbeitung der Einsätze. „Wir bitten um Verständnis, dass durch die Feuerwehr Duisburg eine Priorisierung der Einsätze erforderlich ist. Einsätze bei denen eine große Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Menschenleben bestehen, haben Vorrang vor gemeldeten Unwetterschäden“, hieß es seitens der Pressestelle der Feuerwehr Duisburg in einer Meldung von 20.40 Uhr.

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