Vorstellung der neuen Geschäftsführung der MST: Björn Maue, Inge Kammerichs und Michael Birr bei der Vorstellung der neuen Geschäftsführung am Freitag, 01. Juli 2022, in der Stadthalle in Mülheim (Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services)

Mülheim an der Ruhr/Moers. Der „Macher“ geht an die Ruhr – Michael Birr, der aktuelle Geschäftsführer der MoersMarketing GmbH wird Nachfolger von Inge Kammerichs. Zum 1. Januar tritt Birr den Geschäftsführerposten der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) mit rund 50 Mitarbeitenden im Schloß Broich an.

Nach knapp 15 Jahren – der mit Abstand längsten Geschäftsführertätigkeit in der Gesellschaft – wird Frau Kammerichs zum 31. Oktober 2022 in den Ruhestand gehen. Im März wurde bereits mit der Personalsuche um die Nachfolge begonnen. „Ein nahtloser Übergang war uns sehr wichtig. Drei Bewerber kamen schließlich in die enge Auswahl und wurden den Fraktionen vorgestellt“, so Björn Maue (Aufsichtsratsvorsitzender der MST). Er ergänzt, „Michael Birr hat überzeugt und wurde einstimmig vom Stadtrat am 24. Juni bestellt.“

v.l. Maskottchen Hope, Frank Volkmann und Michael Birr beim Moerser Frühling in 2018 (Foto: Christian Voigt/Projekt LebensWert)

Der aktuelle CEO der MoersMarketing GmbH und Vorstand der ES Event-Service Niederrhein EG, Michael Birr, wurde in Duisburg geboren und ist am Niederrhein aufgewachsen. Der 53-Jährige blickt auf erfolgreiche 14 Jahre Amtszeit im Stadtmarketing zurück und bringt viel Erfahrung mit nach Mülheim. Birr hat während seines Studiums der Sozialwissenschaften zeitgleich seine erste Werbeagentur gegründet. Es folgten mehrere Berufsjahre im Journalismus. Zu guter Letzt beherrscht Michael Birr als ausgebildeter Energieanlagen-Eletroniker auch das Handwerk.

Birr hat Kammerichs bereits kennengelernt und spricht von einer sehr vertrauensvollen ersten Zusammenarbeit: „Es ist ein Glücksfall, dass wir noch Zeit haben uns auszutauschen und einen geordneten Übergang zu ermöglichen. Das Gesamtpaket der MST ist spannend und ich sehe einen guten Boden für neue Impulse in der sehr gut strukturierten Gesellschaft.“ Der gebürtige Duisburger konnte bereits erste Eindrücke der Stadt gewinnen.

Der Moerser Weihnachtsmarkt ist bisher immer mit viel Engagement von Michael Birr vorbereitet und durchgeführt worden. Vor der Weihnachtsbühne auf dem Moerser Weihnachtsmarkt “schneit” es sogar (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Eine große Gemeinsamkeit war zwischen Kammerichs und Birr schnell gefunden, die Umsetzung zielgruppengenauer Veranstaltungen, Birr selbst hat über 5.000 große und kleinere Events in den letzten 30 Jahren begleitet. „Es muss drin sein, was draufsteht. Bei einer Klassiknacht wartet niemand auf Schlagermusik und bei einem Oldtimertreffen muss es alte Schnauferl geben“, so Birr. Zu den von ihm zu verantwortenden Veranstaltungen in Moers zählen unter anderem der Moerser Weihnachtsmarkt, Cars & Castle-Oldtimertreffen, Moerser Boogie Night, die Stadtfeste sowie das Sparkassen Summer Soul am See, wie auch insbesondere das größte Volksfest am Niederrhein, die Moerser Kirmes, mit rund 500.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich.

Immer in Action – Der “Macher” Michael Birr: Giovanni Malaponti (l.), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein und Michael Birr, Geschäftsführer der MoersMarketing bei der nicht ganz alltäglichen Arbeit am neuen Standort der restaurierten Alltagsmenschen auf dem Parkdeck der Sparkassen-Hauptstelle am Ostring (Foto: privat)

Es wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis alle Geschäftsfelder bekannt sein werden, aber das Ziel hat der neue Geschäftsführer der MST bereits klar formuliert: „Die Menschen müssen wissen, dass die Stadt jederzeit etwas zu bieten hat. Mülheim an der Ruhr muss im Konzert der 53 Städte der Metropole Ruhr ganz vorne mitspielen“. Birr übernimmt die Geschäftsführung zum 1. Januar 2023, in der Übergangszeit von November bis Dezember wird Dr. Hendrik Dönnebrink, Geschäftsführer der Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr (BHM), die MST als Interims-Geschäftsführer leiten.

Inge Kammerichs blickt positiv in die Zukunft, ist aber noch sehr mit ihrem Team verbunden: „Ich kann es mir ohne die Mannschaft noch schlecht vorstellen, aber ich freue mich, sie in gute Hände zu geben.“

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