v.l. Ulf Ripke, Frederik Lach, Damian Apfeld (Foto: privat)

Essen. Der ETB Schwarz-Weiß Essen hat sich einen ganz dicken Fisch für sein Oberligateam geangelt: Vom SC Verl wechselt Abwehrspieler Frederik Lach zu den Schwarz-Weißen. Der 25-jährige Student absolvierte in der abgelaufenen Saison zehn Spiele in der 3. Liga und erzielte dabei einen Treffer. Das Fußballspielen lernte er in der Jugend beim ETB, ehe er in das Nachwuchszentrum des VfL Bochum wechselte. Für den VfL kam er auf 64 Spiele in der U17- und U19-Bundesliga. Im Seniorenbereich kann er auf 12 Drittligaeinsätze für den SC Verl und 93 Regionalligaspiele für den VfB Oldenburg und die SG Wattenscheid 09 bisher zurückblicken.

Frederik „Freddy“ Lach über seine Rückkehr zu den Schwarz-Weißen: „Ich bin jetzt 25 Jahre alt und habe in den letzten Jahren sehr viel in den Fußball investiert und mein Leben komplett dem Fußball untergeordnet. Ich habe aber auch noch andere Interessen und wollte mich jetzt umorientieren und zusätzlich auch zurück in die Heimat kommen. Der ETB hat sich dann bei mir gemeldet und das war ein Jackpot für mich. Die Verantwortlichen haben sich in jederlei Hinsicht unglaublich um mich bemüht. Ich möchte meine Prioritäten verschieben und nicht mehr alles dem Fußball unterordnen, denn mein Studium steht jetzt an erster Stelle und deshalb ist der Wechsel zum ETB optimal für mich. Natürlich werde ich auf dem Platz weiterhin alles geben und möchte hier erfolgreich sein. Ich möchte von meinen gemachten Erfahrungen auch etwas weitergeben an die Jungs. Beim ETB hat man in den letzten Jahren durch den neuen Vorstand wieder Stabilität reinbekommen und der Verein will jetzt auch sportlich richtig etwas aufbauen. Man möchte eine Mannschaft haben, die richtig hungrig ist und sich in jeder Situation weiterentwickeln will. Ich sehe mich da auf jeden Fall auch in der Verantwortung, dem Trainerteam unter die Arme zu greifen und zu helfen. Wir wollen den Leuten in der nächsten Saison auf dem Platz etwas bieten und dann auch über die Spielzeit hinweg die Zuschauerzahlen langsam erhöhen. Meine Verbindung zum ETB ist in den letzten Jahren nie ganz abgerissen, aber ich hatte natürlich nur ganz selten die Möglichkeit mir ein Spiel anzuschauen. Ich habe beim ETB in der Jugend viele tolle Dinge erlebt und war gestern schon etwas melancholisch, als ich nach vielen Jahren mal wieder den Rasen am Uhlenkrug betreten habe.“

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