Das Krankenhaus Neuwerk wurde zum Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert (Foto: © Krankenhaus Neuwerk)

Mönchengladbach. In der Region Mönchengladbach

Wer einen Gelenkersatz braucht, erwartet die bestmögliche Versorgung nach aktuellen und objektiv geprüften Behandlungsmethoden. Diese Erwartung bekommen Patienten in einem zertifizierten Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung (EPZMax) erfüllt. In einem solchen Zentrum können sie sich auf „höchste Behandlungsqualität“ und „langjährige Erfahrung der behandelnden Operateure“ verlassen. Diese beiden Kriterien erklärt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie als die wichtigsten im Zertifizierungsverfahren. Dem qualitätsbestätigendem Zertifizierungsverfahren hat sich gerade die Orthopädie im Krankenhaus Neuwerk unterzogen und ist mit dem Prädikat „EPZMax“ ausgezeichnet worden. Die Initiative EndoCert bestätigt damit der Orthopädie die höchst mögliche Qualitätsstufe – das ist in der gesamten Region Mönchengladbach einmalig.

Für die erfolgreiche Zertifizierung prüften externe Experten zwei Tage lang die Organisation und Behandlungsabläufe des Zentrums. „Gelobt wurden besonders beste Strukturen, eine optimale Arbeitsorganisation und insbesondere höchste medizinische Kompetenz“, sagt Dr. Thomas Kruppa, Chefarzt der Orthopädie und Leiter des Endoprothetik-Zentrums. „Durch die Zertifizierung haben die Patienten Gewissheit, dass sie in unserer Klinik von sehr erfahrenen, spezialisierten Operateuren und mit individuell abgestimmten hochwertigen Behandlungskonzepten versorgt werden.“

Das Zertifizierungsverfahren zählt für den Bereich Endoprothetik zu den strengsten, für das Prädikat „Maximalversorgung“ sind die Anforderungen nochmals höher. Notwendig ist neben jährlich mindestens 200 implantierten künstlichen Knie- und Hüftgelenken und mindestens 50 Wechseloperationen auch eine langjährige Erfahrung der Hauptoperateure. Diese Zielvorgabe erreicht die Orthopädie mit jährlich circa 600 Implantationen gleich dreifach. Und um eine schnelle Genesung zu erreichen, arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Orthopäden, Anästhesisten, Physiotherapeuten und Pflegekräften nach dem Rapid-Recovery-Programm eng mit dem Patienten zusammen. Diese sind dadurch schneller wieder fit, stehen bereits am OP-Tag auf und können in der Regel schon nach nur fünf Tagen aus der Klinik entlassen werden.

Das Krankenhaus Neuwerk beweist mit dieser Zertifizierung wiederholt, dass es in den Fachdisziplinen seinen Fokus auf exzellente Qualität legt. „Auf höchste Qualität können die Patienten auch bei der Unterbringung in einem modernen Ein- oder Zweibettzimmer in unserem Neubau vertrauen. Dieser Komfort steht allen Patienten zur Verfügung“, sagt Geschäftsführer Sebastian Baum.

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