Generalkonsul Kiminori Iwama, Maximilian Bergfried, Dekan Prof. Dr. Georg Wittich und Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald nach der Verkostung (Foto: privat)

Mönchengladbach. Gin ist eins der alkoholischen Trendgetränke der letzten Jahre. Für Maximilian Bergfried, Bachelor Student an der Hochschule Niederrhein, ist Gin mehr als nur ein Trend. Für ihn ist es seine Zukunft. Seit 2021 vertreibt er seine eigene Spirituose: den „Yoshi Nama – Little Tokyo Dry Gin“. Inspiriert vom japanischen Viertel in Düsseldorf und der japanisch-deutschen Freundschaft. Nun hat der japanische Generalkonsul Kiminori Iwama zusammen mit Dr. Günther Horzetzky die Hochschule Niederrhein besucht und durfte unter anderem den Yoshi Nama testen.

Begrüßt wurde der Generalkonsul vom Präsidenten der Hochschule Dr. Thomas Grünewald. Nach einer Vorstellung des Fachbereichs Oecotrophologie, dem Zentrum für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften an der Hochschule Niederrhein, durch den Dekan Prof. Dr. Georg Wittich und einer Führung durch den Fachbereich, stellte Maximilian Bergfried sein Produkt und die Vision seines Unternehmens vor.

Der Yoshi Nama Dry Gin ist nach einer 18-monatigen Rezepturfindung entstanden. Die Zutaten für den japanisch angehauchten Gin sind alle aus biologischem Anbau oder per Hand gepflückt. Das Ergebnis ist ein Geschmackserlebnis. Der Gin weist eine würzige, frische und subtil fruchtige Note vor, die seines Gleichen sucht. Auch das Design der Flaschen ist an Japan angelehnt. Das Vorbild für das markante rot-schwarze Design sind alte Streichholzverpackungen aus dem Japan der 30er Jahre. Das Maskottchen der Firma ist ein Tanuki, ein japanisches Fabelwesen, welches mit einer Flasche Sake umherzieht und neue Freunde und Bekanntschaften sucht. „Ein Sinnbild dafür, was ich versuche mit meinem Produkt zu erreichen“, erklärt Maximilian Bergfried. Bei der Gründung seines Start-ups wurde er von der Gründungsberatung der Hochschule Niederrhein HNX – your way to start-up unterstützt. Das HNX-Team hat Maximilian Bergfried gecoacht, unterstützt und stand bei ihm mit Rat und Tat zur Seite.

Bei der anschließenden Verkostung kamen alle Beteiligten auf ihre Kosten. Der Generalkonsul Iwama lobte den vielseitigen Geschmack des Gins und erkundigte sich sofort nach weiteren Projekten, die laut Bergfried „am Ende des Jahres folgen werden“.

Der Yoshi Nama wird bisher vornehmlich online vertrieben. Über die Website www.yoshi-nama-gin.de können Halbliter-Flaschen und Miniatur-Flaschen der Spirituose erstanden werden. Neben der Standard-Auflage ist auch eine limitierte Edition mit einem Flaschendesign des japanischen Künstlers Takumi Ogata erhältlich.

Bergfried, der in der Vergangenheit eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker gemacht hat, um danach als Barkeeper aktiv zu werden und ein Studium am Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein anzutreten, befindet sich kurz vor dem Ende seines Bachelors.

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