(Foto: Bundespolizei)

Sankt Augustin/Bonn. Bundespolizei und Feuerwehr im Einsatz

Am Sonntagnachmittag (10.07.) löste ein entlaufener Hund zwischen Menden (Sankt Augustin) und Bonn-Beuel einen Einsatz aus. Grund hierfür war, dass das Tier auf die Bahngleise vor einen durchfahrenden Zug lief und eine Notbremsung eingeleitet werden musste.

Am vergangenen Sonntag gegen 18 Uhr wurde die Bundespolizei alarmiert, um einen entlaufenen Hund auf der Bahnstrecke zwischen Menden und Bonn-Beuel einzufangen. Zwei Zeuginnen gaben an, dass sie beobachteten, wie der Hund zuvor über die Straße B56 und anschließend in die Bahngleise gelaufen war. Ein Zug, welcher die Strecke vor Ort passierte, musste eine Schnellbremsung einlegen, um ein Überfahren des Tieres zu verhindern. Eine weitere, dritte Zeugin, hatte ebenfalls den streunenden Hund beobachtet und die Bundespolizei, Feuerwehr sowie die Tierrettung Bonn alarmiert, welche Probleme hatten, das Tier einzufangen. Die Hundehalterin, welche das Tier kurz zuvor bei der Landespolizei in Bonn als vermisst gemeldet hatte, konnte kontaktiert werden. Sie schaffte es, den Hund einzufangen. Sie gab an, ein Bekannter habe das Tier für sie ausgeführt, da er den Hund jedoch nicht angeleint hatte, sei der Mischling weggelaufen. Gegen den Bekannten der Halterin, einen 55-Jährigen aus Sankt Augustin, leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Weiterhin können aufgrund der eingeleiteten Schnellbremsung des Zuges und damit verbundenen Verspätungen Schadensersatzforderungen der Deutschen Bahn AG auf den Mann zukommen. (ots)

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