(Fotos: Volksbank Rhein-Ruhr eG)

Duisburg. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde auf der Friedrich-Ebert-Str. 207 gegen 2.47 Uhr ein Geldautomat in der Filiale in Walsum der Volksbank Rhein-Ruhr eG gesprengt. Die Polizei ist auch am Vormittag noch vor Ort, um die notwendigen Ermittlungen einzuleiten. Personenschäden hat es nicht gegeben.

In der Nacht zum Dienstag (12. Juli) wurden Zeugen um 2:47 Uhr auf einen lauten Knall an der Bankfiliale auf der Friedrich-Ebert-Straße aufmerksam. Kurz darauf sahen sie, wie zwei maskierte Personen mit einer Tasche aus dem Vorraum des Gebäudes kamen und mit einem roten Motorroller flüchteten.

Der Anbau und der darin befindliche Geldautomat waren durch eine Explosion stark beschädigt worden. Ob die Täter Bargeld erbeuteten und auf welche Weise sie die Sprengung verursachten, steht derzeit noch nicht fest. Verletzt wurde offensichtlich niemand. Ob sich die Gebäudeschäden auch auf ein angrenzendes Wohnhaus erstrecken, musste noch untersucht werden. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Kurz nach der Tat soll ein weißer Transporter mit WES-Kennzeichen am Tatort angehalten haben und kurz darauf in Richtung Marxloh weitergefahren sein. Bei dem Fahrer könnte es sich um einen wichtigen Zeugen handeln, den die Polizei dringend befragen möchte. Er wird gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 14 in Verbindung zu setzen (Tel.: 0203 2800).

Weitere Zeugen, die möglicherweise Foto- oder Videoaufnahmen gemacht haben, können diese Daten über ein eigens dafür eingerichtetes Hinweisportal der Polizei NRW im Internet hochladen: https://nrw.hinweisportal.de/2022051912_gaa_sprengung.

Nach Aussage der Leiterin Marketing und Kommunikation, Claudia Behrens, habe ein Statiker das Haus und dementsprechend die Wohnungen für die Mieter wieder frei gegeben. Der Hauptschaden sei in den Geschäftsräumen der Volksbank entstanden. Wie hoch der Schaden ist und wann die Filiale wieder betreten werden kann, ist aktuell noch unklar.

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