(Foto: CDU-Fraktion MH)

Mülheim an der Ruhr. Zum Auftakt ihrer Sommerferien-Tour besuchte die CDU-Fraktion den Verein Art Obscura in seinem Haus an der Georgstraße 26. „Wir haben hier seit 2021 unser Quartier und werden dankenswerterweise von der Aktion Mensch sowie durch zahlreiche Spender unterstützt. Nur so können wir unsere inklusive Kunst und Kulturangebot für Menschen mit und ohne Behinderung für die Teilnehmenden kostenfrei gestalten“, erklärten Gert Rudolph und Heike Motikat. Unterstützt von Honorarkräften aus der Mülheimer Kunst- und Kulturszene bieten sie im ehemaligen Haus des portugiesischen Kulturvereins inklusive und individuell gestaltete Mal-, Theater-, Musik-, Werk- und Tanzkurse an. „Zurzeit führen wir sechs Kurse mit jeweils 15 Teilnehmenden durch“, berichtete Gert Rudolph.

Motikat und Rudolph freuten sich, dass die Finanzierung der kulturellen Vereinsarbeit dank der Aktion Mensch bis Ende kommenden Jahres gesichert ist. „Da es sich allerdings bei der Unterstützung durch die Aktion Mensch um eine Projektförderung handelt, müssen wir danach sehen, ob und wie wir auch mit Hilfe von Stiftungsmitteln unsere laufenden Kosten von jährlich rund 25.000 Euro finanzieren können“, blickte Rudolph in die Zukunft. Und er fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Es könnte sein, dass wir damit irgendwann mal wieder bei Ihnen aufschlagen.“

Der im Jahr 2000 gegründete Verein ist auch im August mit Ausstellungen, Kunst, Musik und Theater-Performanceaktionen im Mülheimer Kulturkalender vertreten. So werden sich die Art Obscura-Kreativen im August mit einer Ausstellung im Rathaus, bei der Broicher Schlossnacht, beim Stage-Festival der Regler-Produktion in der Freilichtbühne an der Dimbeck sowie auf mit ihrem Stadt-Land-Fluss-Festival auf sechs Kulturinselm in der Innenstadt präsentieren.

„Vielleicht könnte es sinnvoll sein, sich einem Landesverband anzuschließen, um so leichter an Fördermittel des Landes zu kommen“, gab Ratsmitglied Heiko Hendriks

einen Denkanstoß. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Christina Küsters und der stellv. Kulturausschuss-Vorsitzende, Bürgermeister Markus Püll, zeigten sich nach der Führung und dem sich anschließenden Gedankenaustausch beeindruckt von der inklusiven Kulturarbeit, die Art Obscura mit wenig Geld und viel Idealismus leistet. „Herzlichen Dank dafür, dass Sie sich so engagiert einbringen und uns ihre Arbeit ausführlich dargestellt haben. Wirt freuen uns, dass sie eine feste Bleibe gefunden haben“, erklärte Christina Küsters. Und Markus Püll ergänzte: „Es ist toll, mit welcher Energie Gert Rudolph und Heike Motikat ihre Arbeit leisten, die bei allen Beteiligten viel Kreativität und Lebensfreude weckt und so für unsere Stadtgesellschaft einen sozialen und kulturellen Mehrwert hat.“

Beitrag drucken
Anzeigen