Symbolbild (pixabay)

Köln/Rheinland. Gemeinden verlängern Angelus-Läuten am 14. Juli 

In Kooperation mit den katholischen Kirchen des Landes Nordrhein-Westfalen lädt das Erzbistum Köln seine Gemeinden dazu ein, am 14. Juli 2022 das abendliche Angelus-Gebet zu verlängern und zu diesem Anlass für die Opfer der Flutkatastrophe 2021 zu beten.

Im Juli vergangenen Jahres verloren Menschen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Nacht Familienmitglieder und Freunde, Häuser sowie Hab und Gut. Bis heute sind sie täglich mit den Folgen des Unwetters konfrontiert, da zum Beispiel die Auszahlung der Wiederaufbauhilfen noch aussteht und weiterhin starker Handwerkermangel vorherrscht. Auch mental sind die verheerenden Ereignisse noch nicht verarbeitet: die Caritas berichtet, dass die Zahl der Menschen, die psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen, immer größer wird, je länger die Flutnacht zurückliegt.

In seinem Schreiben an die Gemeindemitglieder des Erzbistums Köln spricht Generalvikar Msgr. Guido Assmann allen Engagierten, die sich im Zeichen des Dienstes am Nächsten in den Flutgebieten eingesetzt haben oder einsetzen, indem sie zum Beispiel beim Wiederaufbau von Häusern helfen oder Freizeitangebote für Kinder organisieren, einen großen Dank aus. „Es liegt an uns allen, die Betroffenen der Flutkatastrophe weiterhin nicht aus den Gedanken und dem Blick zu verlieren, uns weiter zu engagieren“, betont der Generalvikar. Das zeitgleiche Gebet am Abend des 14. Juli sei in diesem Zusammenhang ein bedeutendes symbolisches Zeichen der Solidarität. (pek220712-lmi)

Die Videobotschaft von Generalvikar Guido Assmann anlässlich des ersten Jahrestags der Flutkatastrophe finden Sie unter: https://mam.erzbistum-koeln.de/m/245192e274c5975d/809BDF96-Generalvikar-Assmann-anlasslich-des-ersten-Jahrestags-der-Flutkatastrophe.mp4.

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