Ahaus. Aktuell im gesamten Stadtgebiet auf etwa 800 Meter Länge

Am Ahauser Busbahnhof wurde gestern (13. Juli) ein etwa 40 Meter langer Abschnitt des Regenwasserkanals der Stadt saniert. Dafür sind keine Tiefbau- und Erdarbeiten erforderlich. Stattdessen wird die Kanalstrecke mittels „Schlauchlining“ saniert. Hierbei wird ein mit Kunstharz getränkter Glasfaserschlauch in den Kanal gezogen, anschließend mit Luftdruck aufgestellt und mittels UV-Lichterkette ausgehärtet. Im gesamten Stadtgebiet saniert die Stadt mit dieser Methode aktuell etwa 800 Meter Regen- und Schmutzwasserkanalisation.

Das hierbei entstehende muffenlose Rohr, liegt formschlüssig und dicht, das heißt, ohne Ringraum an dem Altrohr an. Die Statik bzw. Standfestigkeit, Betriebssicherheit und Dichtheit des Kanals wird so für die kommenden Jahrzehnte wiederhergestellt. Der Schlauchliner wird über einen bestehenden Schacht eingebracht.

Alle 15 Jahre muss die öffentliche Kanalisation inspiziert werden. Dabei war aufgefallen, dass sich in diesem Kanal Längsrisse gebildet haben. Der Fachbereich Tiefbau und Entsorgung der Stadt hat sich für die Sanierung mittels „Schlauchlining“ entschieden. Bei dem zu sanierenden Regenwasserkanal handelt es sich um einen im Jahr 1970 hergestellten Betonkanal mit einem Innendurchmesser von 1,20 Metern. Er befindet sich mit einer Tiefe von etwa 4 Metern unter der Geländeoberkante bzw. Straßenoberfläche des Busbahnhofs und mündet in die verrohrte Aa unterhalb des Busbahnhofgeländes.

Kanalsanierung Busbahnhof Ahaus (Foto: © Stadt Ahaus)
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