Das Außenbecken, welches nun zunächst ein Übergangsbecken wird, soll nach dem Umbau zum Solebecken umfunktioniert werden (Grafiken: Krieger Architekten)

Monheim am Rhein. Ab 31. August bleibt das Allwetterbad und der Saunabereich geschlossen – Eröffnung des Übergangsbeckens ab Oktober – Saunanutzung dann wie gewohnt möglich

Wer das Mona Mare in seinem jetzigen Zustand noch einmal erleben möchte, hat dazu noch bis zum 31. August Zeit. Denn dann werden das Allwetterbad und der Saunabereich bis Anfang Oktober zunächst komplett geschlossen. Danach wird das Saunieren in gewohntem Umfeld wieder möglich sein. Badegäste können während des Umbaus an den Wochenenden ein Übergangsbecken nutzen.

Der Grund für die Einschränkungen im Schwimmbetrieb ist die umfassende Sanierung, die in Teilen schon läuft. Vor zwei Jahren hatte der Stadtrat beschlossen, das 1998 errichtete Allwetterbad für insgesamt 29 Millionen Euro zu sanieren und auszubauen. Das Außenbecken wurde in den vergangenen Monaten bereits abgerissen und durch ein neues Becken ersetzt. In der Phase des gut zweijährigen Umbaus soll dadurch vorwiegend das Schul- und Vereinsschwimmen sichergestellt werden. Das sei oberstes Ziel bei den Planungen gewesen, so Geschäftsführer André Zierul. „Dieses gut 200 Quadratmeter große Becken wird für den Übergang überdacht und beheizt. Die Fertigstellung ist für Anfang Oktober 2022 eingeplant.“ Dann sollen Schulen und Vereine wochentags das Becken nutzen können und Freizeitschwimmerinnen und –schwimmer am Wochenende. „Damit die technischen Voraussetzungen für das neue Becken funktionieren, bedarf es umfangreicher Arbeiten beim Anschluss der neuen Betriebstechnik. In dieser Phase ist die Nutzung des Schwimmbads und der Saunaanlage nicht möglich. Den Zeitpunkt im September haben wir bewusst gewählt, damit im Bad in den Sommerferien noch geschwommen werden kann“, sagt André Zierul.

Ab September beginnt zudem der weitgehende Abriss der alten Gebäudestruktur. Erhalten bleiben lediglich die Beckenkörper des Sportbeckens, des Freizeitbeckens, des Gesundheits- und Fitnessbeckens sowie der Kinderbeckenlandschaft. Im Innenbereich erhält das Mona Mare mit einem circa 35 Meter langen Wellenbecken ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Region. Eine um den Beckenrand verlaufene Terrasse wird zum Verweilen einladen. Zusätzlich werden im Innenbereich zwei so genannte Sprayparks mit Wasserfontänen, eine Kletteranlage über dem Wasserspiegel des Sportbeckens und drei Großrutschen hinzukommen. Der Außenbereich erhält neben dem Solebecken noch eine Dampfsauna. Der gesamte Innenbereich, inklusive Umkleide- und Nassbereiche, wird neugestaltet.

Mit Wiederaufnahme des Betriebs im Oktober wird es im Saunabereich fast unverändert weitergehen. Allein der Zugang wird in der Bauphase von der Mevlana-Rumi-Straße aus erfolgen. Für Freizeitschwimmer gibt es während der Umbauzeit ab Oktober drei Bahnen zum Schwimmen mit einer Wassertiefe von circa 1,35 Metern, einen flachen Teil mit einer Wassertiefe von 60 Zentimetern bis 1,10 Metern, mehrere Nackenduschen und sechs Sprudelliegen in einer abgegrenzten Beckenzone. Bis auf Weiteres wird ein Schwimmbadbesuch weiterhin über die Online-Buchung möglich sein. Maximal 200 Tagesgäste können eine Reservierung für den Schwimmbereich vornehmen. Die Öffnungszeiten sind an den Wochenenden sowie an Feiertagen zwischen 10 und 18 Uhr. Die Saunaöffnungszeiten bleiben unverändert: Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Auch die Eintrittspreise bleiben unverändert: Trotz derzeit bereits enorm gestiegener und voraussichtlich weiterhin ansteigender Energiekosten, wie André Zierul betont. Nach dem Start des fertiggestellten Gesamtumbaus gegen Ende 2024 wird das Übergangsbecken dann vom Süßwasser- zum Solebecken umgestaltet. „Das Mona Mare wird nach dem Umbau nicht wiederzuerkennen sein“, freut sich André Zierul.

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