(Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen/Ruhr. Madenfrei durch die heißen Tage kommen

Die nächsten Tage sollen vor allem eins werden: heiß. Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Ideale Voraussetzungen auch für ungeliebte Gäste: Maden in der Restmülltonne sind aktuell keine Seltenheit. Cornelia Padtberg, Abfallberaterin bei der Stadt, weiß, wie Bürgerinnen und Bürger mit einfachen Tricks die Entwicklung der Maden in den Tonnen vermeiden können. „Ein möglichst kühler und vor allem schattiger Ort ist natürlich der Idealfall.“

Die Maden sind in der Regel die Larven der Stuben- und Schmeißfliegen. Diese suchen gezielt nach Speiseabfällen und Müll um darin ihre Eier abzulegen. Dabei sind besonders eiweißhaltige Speisereste wie Fleisch- oder Käseabfälle der ideale Nährboden. Bei entsprechenden Temperaturen können beispielsweise die Maden der Stubenfliegen schon zwölf Stunden nach der Eiablage schlüpfen. Sie ernähren sich von den Abfällen, leben einige Tage in diesen und verpuppen sich dann. Unter günstigen Bedingungen kann so innerhalb eines Abfuhrzyklus von vierzehn Tagen eine neue, geschlechtsreife Fliegengeneration heranwachsen.

„In den Sommermonaten sollten Abfälle nicht lose in die Behälter eingefüllt werden, sondern immer gut verpackt. Dazu sollten die Müllbeutel gut verknotet in der Restmülltonne landen. Den Deckel der Tonne im Anschluss immer gut schließen. Ist der Deckelrand nicht ganz dicht, hilft auch das Beschweren mit einem Ziegelstein“, so Cornelia Padtberg. Auch gelegentliches Reinigen der Mülltonnen ist ratsam. „Das altbewährte Hilfsmittel Essig hilft gegen schlechte Gerüche und hält gleichzeitig die Fliegen fern.“

Wer Fragen zur richtigen Abfalltrennung hat, kann sich bei Cornelia Padtberg unter c.padtberg@hattingen.de oder (02324) 204 3711 melden.

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