Mähdrescherbrand in Kapellen (Foto: Feuerwehr)

Grevenbroich. Zu einem Feldbrand mussten die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr am Dienstagmittag nach Kapellen ausrücken. Nahe der Landstraße 361 hatte ein Defekt an einem Mähdrescher zu einem Feuer auf dem Acker geführt. Die Feuerwehr führte Löschmaßnahmen durch. Dabei wurde sie auch vom Landwirt unterstützt.

Gegen 12.25 Uhr ging der Notruf über das brennende Feld bei der Kreisleitstelle in Neuss ein. Bei den Arbeiten auf dem Acker hatte sich das Stoppelfeld entzündet. Der Landwirt reagierte sofort und grubberte die brennenden Halme unter und löschte so die Flammen. Die ersteintreffenden Kräfte der Einheit Kapellen mussten so nur noch rund 50 Quadratmeter Vegetation am Feldrand löschen.

Während der Löschmaßnahmen stand am Mähdrescher ein Trupp der hauptamtlichen Wache bereit. Ein Kugellager an dem landwirtschaftlichen Großgerät musste ausgebaut werden. Das Problem: Das feine trockene Stroh entzündete sich immer wieder an den heißen Metallteilen der Maschine. Zudem fielen weiterhin feine Glutnester aus dem Mähdrescher. “Zusammen mit dem Landwirt wurde das defekte Teil ausgebaut und entstehende Kleinbrände sofort abgelöscht”, sagt Einsatzleiter Helmut Schnabel. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Im Einsatz waren die Einheit Kapellen und die hauptamtliche Wache.

Bereits am Morgen mussten die Wehrleute zu einem gemeldeten Brand ausrücken. Ein Spaziergänger hatte gegen 10.50 Uhr Rauch aus einem Kamin an der Schlossstraße aufsteigen sehen. Da bei Temperaturen weit über 30 Grad ein angezündeter Kamin eher ungewöhnlich ist, wurde ein Kaminbrand vermutet. Nach Eintreffen der Feuerwehr konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Eine Heizungsfirma führte Wartungsarbeiten durch. Dadurch kam es kurzzeitig zu einer Rauchentwicklung im Kamin. Der Einsatz der hauptamtlichen Wache und der Einheit Stadtmitte konnte schnell beendet werden. (ots)

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