(Symbolfoto: © Patrick Betthaus/Stadt Essen)

Essen. Die Alfredstraße ist eine der verkehrlich am stärksten belasteten Strecken in Essen. Um die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung zu mindern, wurde auf der Alfredstraße das Projekt Umweltsensitive Ampelsteuerung eingeführt.

Für den heutigen Tag (20.07.) ist erstmalig seit der Einführung der automatisierten Steuerung im März 2022 eine Überschreitung des definierten Grenzwertes von NO2 prognostiziert worden. Daher wird heute noch bis 19 Uhr die entlastende Verkehrsregulierung, die sogenannte Pförtnerung, auf der Alfredstraße aktiviert. Die Entscheidung, dass gepförtnert werden muss, ist auf Grundlage erhobener und analysierter Messwerte vom gestrigen Nachmittag, der vorhergesagten Wetterbedingungen und in Betrachtung der Verkehrsbelastung auf der Alfredstraße gefallen.

Die Vorabinformation wurde bereits seit gestern Nachmittag auf den dynamischen Verkehrsinformationstafeln angezeigt. Gegen Abend fielen die Anzeigetafeln auf den Zufahrtsstraßen zur Alfredstraße zwischenzeitlich aus, heute Morgen konnten sie wieder in Betrieb gehen.

Zum Hintergrund

Die gesetzlichen Luftschadstoffgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) wurden auf der Alfredstraße in der Vergangenheit immer wieder und zeitweise deutlich überschritten. Ziel der Umweltsensitiven Ampelsteuerung ist eine Minderung der NO2-Belastungen in der Alfredstraße zu erreichen, die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten und dies dauerhaft abzusichern, um ein Dieselfahrverbot im Stadtgebiet abzuwenden.

Beitrag drucken
Anzeigen