Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin der Landrätin (li), bedankte sich bei Schulamtsdirektorin Angelika Platzen (Foto: Kreis Kleve)

Kreis Kleve. Dank für berufliches Wirken im Kreis Kleve

Mit einem herzlichen Dank für ihr „engagiertes Wirken im Schulamt für den Kreis Kleve“ verabschiedete Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin der Landrätin, vor wenigen Tagen Schulamtsdirektorin Angelika Platzen zum 31. Juli 2022 in den wohlverdienten Ruhestand. „Ihre Expertise und Ihre langjährige Erfahrung werden uns fehlen“, so Boxnick.

Nach verschiedenen Stationen im Schuldienst wechselte Angelika Platzen im Jahr 2010 zur Schulaufsicht für den Kreis Kleve. Zu ihrem Aufgabenbereich gehörten seinerzeit 21 Hauptschulen, die nach dem Schulkonsens 2011 größtenteils aufgelöst und geschlossen wurden. Heute gibt es nur noch zwei Hauptschulen im Kreisgebiet. „Diese Aufgabe war eine der größten Herausforderungen meiner beruflichen Tätigkeit“, erinnert sich Angelika Platzen. „Die Überzeugungsarbeit für die Notwendigkeit dieser Strukturänderung dauerte mehrere Jahre und nahm damals sehr viel Zeit in Anspruch.“

Im Jahr 2013 übernahm sie zusätzlich die Schulaufsicht für die Grundschulen im Kreisgebiet. In den folgenden Jahren kamen weitere Aufgaben hinzu: Angelika Platzen übernahm die Pädagogische Leitung des 2012 im Kreis Kleve gegründeten Bildungsnetzwerks, das mit Themen wie „Individuelle Förderung“, „Inklusion“, „Ganztägiges Lernen“ und „Digitalisierung“ die Schulen unterstützt. Auch bei der Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“, das die Berufsorientierung an allen Schulen strukturiert, war die fachübergreifende Vernetzung der erfahrenen Schulamtsdirektorin gefragt. „Aufgrund Ihrer Überzeugungskraft, Ihrer Kreativität und Ihres Fachverstandes waren Sie bei Schulen und Schulträgern wie auch bei den weiteren Trägern und Partnern ein gern gesehener Gast und eine gesuchte Ansprechpartnerin“, blickte Zandra Boxnick auf die vergangenen Jahre zurück. Auf die Frage, wie denn die Zukunft aussehen solle, antwortete Angelika Platzen spontan: „Gesund bleiben, erst einmal drei Monate Freizeit und dann mal schauen… .“

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