(Foto: MARO/ © Stadt Kleve)

Kleve. Die Freude war groß, als es hieß, dass die Sommerferienfreizeit 2022 nach dem abgeschlossenen Umbau des Fingerhuthofes endlich wieder in Kalkar-Wissel stattfinden kann. Bürgermeister Wolfgang Gebing und Erster Beigeordneter Klaus Keysers besuchten die Ferienfreizeit.

Überrascht wurden die Organisatoren aus dem Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Kleve im Vorfeld von der gesunkenen Nachfrage nach Plätzen. Diese liegt deutlich unter dem Niveau aus der Zeit vor Beginn der Coronapandemie. „Natürlich habe ich mich gefragt, woran das liegen könnte und auch entsprechend mit Eltern, Bekannten und anderen Anbietern von Ferienfreizeiten gesprochen. Vielen passte der Zeitpunkt der Ferienfreizeit nicht, weil sie beispielsweise endlich den langersehnten Familienurlaub nachholen konnten. Andere sprachen von einer zu großen Sorge, dass die Kinder sich während der Ferienfreizeit anstecken könnten“, erklärt Jugendpflegerin Vivien Verhoeven.

Die teilnehmenden Kinder haben jedoch eine schöne Zeit mit vielen Überraschungen. Gleich zweimal besuchten Bürgermeister Gebing und Erster Beigeordneter Keysers die Kinder. Mit einer kleinen Führung über das vielfältige und frisch renovierte Gelände ließen sich die Vertreter der Stadtspitze von den Kindern zeigen und erzählen, was jene bisher erlebt hatten oder womit sie gerade beschäftigt waren. Die Kinder haben sich gefreut, dass sich der Bürgermeister viel Zeit dafür genommen hat, mit den Kindern in den persönlichen Kontakt zu treten. Schließlich wurden die Kinder bei den heißen Temperaturen mit einem kalten Eis überrascht.

Die nicht voll ausgebuchte Ferienfreizeit hatte jedoch auch Vorteile: „Durch die kleinere Gesamtgruppe konnte teilweise auch in sehr kleinen Gruppen gearbeitet werden, wodurch das Angebot noch vielseitiger wurde als geplant und man noch besser auf die Wünsche und Ideen der Kinder eingehen konnte“, bemerkt Verhoeven, die sich abschließend bei dem zuverlässigen Betreuer-Team bedankte.

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