Das Feuer im Anbau sorgte für kräftige Rauchentwicklung (Foto: Stadt Viersen/Feuerwehr)

Viersen. Das Hubert-Vootz-Haus an der Krefelder Straße ist Montagmorgen, 25. Juli 2022, weitgehend ausgebrannt. Die Feuerwehr Viersen war um 5:46 Uhr alarmiert worden. Die benachbarte Grundschule wurde von dem Brand nicht beeinträchtigt. Die Krefelder Straße war zwischen Kreisverkehr Brüsseler Allee und Robend bis gegen 10:30 Uhr gesperrt. Es gab keine Verletzten. Die Brandstelle wurde an die Polizei übergeben. Diese hat mit der Ermittlung der Brandursache begonnen.

Bereits bei der Anfahrt zur Einsatzstelle bemerkten die Feuerwehrkräfte starke Rauchentwicklung. Der Rauch führte zu Geruchsbelästigungen insbesondere im Rahser. Im Hubert-Vootz-Haus brannte es im Erdgeschoß und im Anbau. Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten im Anbau, der überwiegend als Lager genutzt wird.

Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. So war gesichert, dass es nicht auf das unmittelbar angrenzende Gebäude der Grundschule Krefelder Straße übergreifen konnte. Gegen 8:30 Uhr war das Feuer aus. Die Nachlöscharbeiten dauerten weiter an. Auch nach der Übergabe an die Kriminalpolizei blieb ein Löschfahrzeug bis zum frühen Nachmittag zur Sicherheit am Einsatzort.

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Viersen und Dülken, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Einsatzleitwagen-Gruppe mit insgesamt rund 60 Kräften. Die Polizei sperrte die Krefelder Straße. Im Zuge der Löscharbeiten setzte die Feuerwehr unter anderem zwei Drehleitern ein sowie Trupps unter Atemschutz im Innenangriff mit C-Rohren.

Während der Löscharbeiten blieb die Krefelder Straße bis gegen 10.30 Uhr gesperrt. Die Brandermittler des Kriminalkommissariats 1 sind bis in den Nachmittag hinein vor Ort gewesen, um einen Überblick über die Lage vor Ort zu erhalten. Aussagen zur möglichen Brandursache sind frühestens am Dienstag zu erwarten.

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