Udo Bovenkerk (Foto: © Sarah Stantscheff)

Hamminkeln. Akute Lebensgefahr – die alarmierende Diagnose für die Fische in der Issel war rasch gestellt: Fehlender Regen und Sommerhitze hatten das Flussbett bei Hamminkeln über weite Strecken ausgetrocknet. Ein paar schlammige Kuhlen gab es noch und Wasser in kläglichen Resten. Leider nicht zum ersten Mal. Deshalb ergreift die CDU-Fraktion im Kreistag jetzt die Initiative, um im Umwelt- und Planungsausschuss möglichst bald eine grundsätzliche Lösung des Problems zu finden. Udo Bovenkerk, Ausschussvorsitzender und CDU-Kreistagsmitglied aus Hamminkeln:  „Wir sind den vielen ehrenamtlichen Frauen, Männern, Mädchen und Jungen überaus dankbar, die jetzt als Retter in der Not tausende Fische in Bereiche getragen haben, wo noch genügend Wasser stand. Aber nun müssen wir einen klaren Kurs finden, der in solchen Situationen sozusagen aus dem Stand gesteuert werden kann“.

Basis soll die Diskussion sein, die auf Antrag der Christdemokraten auf der Tagesordnung im nächsten Ausschuss für Umwelt und Planung des Kreises Wesel steht. Drei Fragen hat Frank Berger als Fraktionsvorsitzender für dieses Treffen am 6. September der Kreisverwaltung gestellt. Zunächst bittet er um Beschreibung der derzeitigen Fischpopulation in der Issel. Grundsätzliches möchte die Unions-Fraktion mit ihren beiden abschließenden Fragen diskutieren: Welche Ursachen hat das seit Jahren auftretende Fischsterben in der Issel? Und: Gibt es für den Kreis Wesel Möglichkeiten, präventiv tätig zu werden, um einem Fischsterben im kommenden Jahr vorzubeugen?

Im Ergebnis soll für die Zukunft Klarheit geschaffen werden, wer in einer solchen Lage für die Rettung der Tiere zuständig ist.

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