Entspannt und bequem die Welt entdecken. Die Bewohnerinnen des Seniorenhauses St. Tönis nehmen das neue Angebot begeistert an (Foto: Alexianer Krefeld GmbH)

Tönisvorst. Die Bewohner in St. Tönis erleben virtuelle Realität durch die Brille

Wie viel Spaß es bereiten kann, die Lesebrille einmal gegen eine Virtual-Reality-(VR-)Brille auszutauschen, das erleben die Bewohnerinnen und Bewohner nun hautnah:  Eine gemütliche Fahrradtour an der Maas unternehmen, das morgendliche Treiben auf dem Petersplatz in Rom erleben oder Spazierengehen in den Gärten des Potsdamer Schlosses „Sanssouci“. Wunschziele oder Orte zu besichtigen, die von früher bekannt sind, sorgen für Unterhaltung und Glücksmomente. Unter Anleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen Dienstes, tauchen sie in eine digitale Welt ein. Erinnerungen werden wach und Gespräche initiiert.

Die drei VR-Brillen werden in einem Gruppenerlebnis eingesetzt. Zeitgleich erkunden die Seniorinnen und Senioren zum Beispiel den Leipziger Zoo: Gelacht wird gemeinsam, wenn der Rüssel des Elefantenbullen ganz nah zu kommen scheint. Oder ganz individuell kann man im Zimmersessel sitzend seinen Gedanken nachgehen, wenn die Ausstellungsräume des Deutschen Museums in München virtuell besucht werden. Eine Spende von 5.000 Euro ermöglichte den Kauf der drei Brillen.

Wenn sich der Brillenträger mit etwas Übung im virtuellen Raum umsieht, werden Körper und Geist aktiviert. Durch Bewegungen des Kopfes und der Hand mittels eines Controllers erwacht das 360-Grad-Bild zum Leben. Wo es morgen hingeht? Den Erlebnissen sind fast keine Grenzen gesetzt.

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