v.l.: Frank Kriegers (Produktgruppenleiter Zentrale Dienste), Katharina Breuer und Bürgermeister Karl-Heinz Wassong (Foto: privat)

Niederkrüchten. Sie kommen vom Bund, vom Land oder auch von der EU – Fördermittel sollen Kommunen, Vereinen, Unternehmen und auch Privatpersonen Projekte und umfangreiche Investitionen finanziell erleichtern. Gerade Städte und Gemeinden sind bei vielen Großprojekten auf diese Fördermittel angewiesen, da viele Maßnahmen die kommunalen Haushalte stark belasten.

Auch die Gemeinde Niederkrüchten nutzt insbesondere bei Bauprojekten unterschiedliche Fördertöpfe, um die Belastung für den Gemeindehaushalt möglichst gering zu halten. Während die Anzahl derartiger Maßnahmen immer weiter steigt, entstehen auf den verschiedenen Ebenen laufend neue Förderkulissen. Dementsprechend herausfordernd gestaltet es sich, hierbei einen möglichst aktuellen Überblick zu gewährleisten. Diese Aufgabe soll nun die Fördermittelmanagerin Katharina Breuer übernehmen, die ihren ersten Arbeitstag bei der Gemeindeverwaltung am 1. August hatte. „Unsere Expertise in Sachen Fördermittel ist bereits sehr ausgeprägt. Alle großen Projekte werden daraufhin überprüft, ob sie förderfähig sind. Nun war es aber an der Zeit, dies nicht mehr ´nebenher´ zu erledigen. Ich freue mich, dass wir nun mit Frau Breuer eine Expertin im Rathaus haben, die sich ganz auf diese Thematik konzentrieren kann“, erklärt Bürgermeister Karl-Heinz Wassong, wie es zur neuen Stelle der Fördermittelmanagerin kam.

Katharina Breuer ist die erste Ansprechpartnerin für Projekte der Gemeinde Niederkrüchten, aber auch für Vereine in der Gemeinde, die beispielsweise Beratung zu Landes- oder Bundesfördermitteln benötigen. Für die Beratung von Unternehmen oder Privatpersonen stehen weiterhin die Wirtschaftsförderung der Gemeinde und des Kreises beziehungsweise die entsprechenden Beratungsorganisationen im Privatbereich zur Verfügung. Katharina Breuer bringt Erfahrung aus unterschiedlichen Tätigkeiten im privaten und gewerblichen Kreditgeschäft mit. Aktuell verfügbare Fördermöglichkeiten kennt sie daher. „Das kommunale Umfeld ist natürlich dennoch etwas anderes. Hier werde ich versuchen, mir schnellstmöglich einen Überblick zu verschaffen und den regelmäßigen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus zu nutzen, um die laufenden und künftigen Projekte kennenzulernen“, so Breuer mit Blick auf den Beginn ihrer neuen Tätigkeit.

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