Mitglieder der SPD-Fraktion im Sportpark Styrum (Foto: privat)

Mülheim an der Ruhr. Im Rahmen ihrer Sommeraktionen informierten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion jetzt über das Angebot des im April eröffneten Sportparks in Styrum. Die Kommunalpolitiker nutzten dabei die Gelegenheit zu einem intensiven Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter des Mülheimer SportService (MSS) Ralf Wind und Jonas Höhmann von der Koordinierungsstelle TrendSport des MSS, die die Besuchergruppe über das weitläufige Gelände der Anlage führten.

Ralf Wind erinnerte eingangs an den umfangreichen Planungs- und Realisierungsprozess der in Deutschland einzigartigen Sport- und Freizeitanlage, der mit gemeinsamen Beschlüssen von Rat und Bezirksvertretung 2 im Jahr 2017 seinen Anfang nahm und in zwei Bauabschnitten umgesetzt wurde. Finanziell möglich wurde das Projekt erst durch Fördermittel von Bund und Land sowie durch großzügige Spenden der Leonhard-Stinnes-Stiftung und der Firma Tengelmann.

Welche attraktiven Angebote für Spiel und Sport die Fläche rund um den ehemaligen Ascheplatz mit Mauerblümchencharme heute den Besuchern aus Styrum, aber auch aus der ganz Mülheim bietet,  demonstrierte Jonas Höhmann in einem anschließenden Rundgang. Auffallend war dabei, dass die Sport- und Bewegungsmöglichkeiten wie Fußball, Streetball, Leichtathletik, Boule und verschiedene Trendsportarten generationenübergreifend genutzt werden. Dabei ist während der Öffnungszeiten von 9.00 bis 21.00 Uhr eine Betreuung der Besucher gewährleistet. Oliver Willems, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zeigte sich beindruckt von der Akzeptanz der neuen Einrichtung: „Die Kombination aus Sport, Freizeit und Erholung, die sich im Konzept und in der Gestaltung des Sportparks widerspiegelt, ist ein Volltreffer.“ Als einen weiteren Erfolgsfaktor sah Willems die enge Kooperation mit den angrenzenden Schulen, dem Styrumer TV und anderen Institutionen im Stadtteil, die für eine kontinuierliche Auslastung der Anlage sorge.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion nahmen am Ende viele positive Eindrücke aus Styrum mit nach Hause, die auch in die weitere politische Arbeit einfließen sollen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die notwendige pädagogische Betreuung der Besucherinnen und Besucher, die zurzeit nur durch befristete Fördermittel finanziert wird, dauerhaft gesichert wird“, kündigte Oliver Willems an.

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