(Foto: CDU)

Dormagen. Gespräch des CDU-Stadtverbandes mit dem Deichverband Dormagen

Die Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr hat gezeigt, welche verheerende Schäden Wasser anrichten kann. Mit welchen Ideen und Planungen der Dormagener Deichverband solche Extremereignisse in den am Rhein anliegen Stadtteilen verhindern möchte, war jetzt Thema in einem informativen Austausch zwischen dem geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbandes unter Leitung der Vorsitzenden Anissa Saysay, dem Deichgräf Joachim Fischer und dem Vertreter des Erbentages Peter Olaf Hoffmann. „Menschliches Gut und menschliches Leben vor einem Rhein-Hochwasser effektiv zu schützen ist eine große Herausforderung“, erklärte CDU-Vorsitzende Anissa Saysay im Anschluss an das Gespräch. „Neue technische Lösungen und sich stetig verändernde gesetzliche Anforderungen führen zu einer ständigen Prüfung, welche Maßnahmen zeitgemäß sind und ob die derzeitigen Deichanlagen diesen Anforderungen noch entsprechen. Ein regelmäßiger Austausch mit dem Deichverband ist uns daher ein wichtiges Anliegen, um die anstehenden Planungen für den Hochwasserschutz in Dormagen im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger und des Deichverbandes begleiten zu können.“

Deichgräf Joachim Fischer freute sich sehr über den Besuch der CDU-Vorstandsmitglieder. Neben einem informativen Austausch über die neuen rechtlichen Anforderungen für Deichbauten, wurden auch die mobilen Hochwasserschutzanlagen in den Lagergebäuden erläutert. „Die Wetterextreme werden stärker und häufiger, das müssen wir auch in unseren Planungen zum Hochwasserschutz in Dormagen berücksichtigen“, erläuterte Joachim Fischer. „Die gesetzlichen Vorgaben und Grundlagen zur Berechnung zum Schutz vor einem hundertjährigen Hochwasser wurden bereits angepasst. Für uns bedeutet das konkret, dass wir bei Sanierungen von Deichanlagen mit neuen Kriterien, die auf höheren Hochwasserpegeln beruhen, rechnen müssen.“

Einig waren sich Joachim Fischer und Anissa Saysay, dass neue Maßnahmen immer Verhältnismäßig sein müssen. „Wir dürfen und können die Mitglieder des Deichverbandes nicht über Gebühr belasten“, betonte Fischer. „Nicht bei den Kosten und auch nicht mit Beeinträchtigungen durch anstehende Sanierungs- und Baumaßnahmen.“ Anissa Saysay ergänzte, dass die Gespräche mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiger Bestandteil aller Planungen sein müssen: „Anstehende Maßnahmen gut erläutern, Ideen und Einwendungen ernst nehmen, das sind wichtige Puzzlestücke, um auch für die nächsten Generationen einen effektiven Hochwasserschutz aufzubauen.“

Weitere Informationen zum Deichverband Dormagen und seiner Arbeit sind zu finden unter https://www.deichverband-dormagen.de/

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