Burak Yilmaz (Foto: www.burak-yilmaz.de; Pascal Bruns)
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Duisburg. Burak Yilmaz, gebürtiger Duisburger, erhielt vor zwei Jahren im Alter von 33 Jahren für sein vielfältiges Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für eine inklusive Erinnerungskultur das Bundesverdienstkreuz. Am Freitag, 19. August 2022 ist der Pädagoge zu Gast im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort und liest aus seinem Buch „Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass“, das ein einzigartiger Lebensbericht und Zeugnis gegen den Hass ist.

Aufgewachsen in einem türkisch-kurdischen Haushalt, besuchte mit Burak Yilmaz das katholische Abtei- Gymnasium und auch eine Koranschule. Nach dem Studium der Pädagogik, Anglistik und Germanistik wurde er Projektleiter bei „HeRoes Duisburg“. Mit seiner Arbeit engagiert er sich für seine eigenen wichtigsten Werte: Freiheit und Gleichberechtigung der Menschen. Mit dem Projekt „junge Muslime in Auschwitz“ bereitet Burak Fahrten mit Jugendlichen nach Auschwitz vor und arbeitet die Erlebnisse danach mit den Teilnehmenden auf: Er redet mit ihnen über Rassismus, Antisemitismus, den Holocaust und die deutsche Erinnerungskultur. Ein zentrales Thema ist immer wieder die eigene migrantisch-deutsche Identität. Burak hilft jungen Menschen, einen Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden.

Der Eintritt zu der von der Friedrich- Naumann Stiftung unterstützten Lesung in Wanheimerort, ist frei; Beginn ist um 18.30 Uhr; der Autor steht danach gern zum Gespräch zur Verfügung. Mehr Infos zum Engagement von Burak Yilmaz gibt es unter www.burak-yilmaz.de; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

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