Oberbürgermeister Frank Meyer durfte gleich zwei neue Boote taufen, die für die Sicherheit der Bürger sorgen (Foto: DRK Kreisverband Krefeld / Nadia Joppen)
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Krefeld. „Mit dem neuen Schlauchboot und den Erfahrungen aus dem Hochwasser-Einsatz im vergangenen Jahr sind wir jetzt für die Zukunft effektiver aufgestellt. Wir danken Oberbürgermeister Meyer, dass er Taufpate war“: Christian Reuter, der Leiter der Wasserwacht im DRK Krefeld, ist froh, dass jetzt ein neues Hochwasser-Schlauchboot in den Einsatz genommen werden konnte. Die Wasserwacht-Mitglieder hatten sich gemeinsam für den SEG Anhänger der Firma X Water entschieden. Das Boot wurde mit einer Umfeld-Beleuchtung und einem Boxensystem ausgestattet, um möglichst viel Einsatzmittel mitzunehmen. Im Deckel des Anhängers wurden Wartstangen verbaut. „Mit diesen können wir offene Kanäle oder Löcher in dreckigem Wasser finden“, so Reuter. Auch das steigert die Einsatzfähigkeit und die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Der Name „KRähe“ – insbesondere in dieser Schreibweise – soll die besondere Verbundenheit mit Krefeld unterstreichen. Außerdem unterstreicht er den historischen Bezug zum Stadtnamen, da sich Krefeld mutmaßlich aus dem hochmittelalterlichen Namen der Bauernsiedlung „Krinvelde“ (möglicherweise Krähenfeld) ableitet.

Oberbürgermeister Frank Meyer taufte die „KRähe” beim Katastrophenschutztag am 10. September, zusammen mit einem neuen Boot der DLRG. Die DRK-Wasserwacht hat ihr Schlauchboot erstmals bei einer Ruderregatta am Elfrather See eingesetzt.

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