(Foto: © Tom Thöne, Stadt Oberhausen)
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Oberhausen. Nach intensiver Planung mit Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der ansässigen Vereine und der sich daran anschließenden Bautätigkeit ist die neu gestaltete Sportanlage am Buchenweg inzwischen fertiggestellt und wurde am Dienstag, 20. September 2022, ihrer Bestimmung zugeführt. Als Ergebnis aller Aktivitäten präsentiert sich eine „Urbane Sport- und Freizeitanlage“, die sicherlich von den neuen Nutzerinnen und Nutzern mit Freude angenommen wird. Oberbürgermeister Daniel Schranz und der zuständige Beigeordnete Jürgen Schmidt übergaben die neu gestaltete Anlage offiziell der Öffentlichkeit.

Beschreibung der neuen „Urbanen Sport- und Freizeitanlage“

Folgende Flächen und Einrichtungen stehen der Bevölkerung ab sofort zur Verfügung: Ein Fußballgroßspielfeld aus Kunstrasen (ohne Kunststoffgranulat), ein multifunktional nutzbares Kleinspielfeld (Kunstrasen) für Fußball, Handball und Basketball, leichtathletische Anlagen, eine Beachvolleyballanlage, eine Calisthenicsanlage, ein generationsübergreifender Bewegungsparcour sowie ein Kleinkinderspielbereich.

Die bisherige Sportanlage bestand aus einem Großspielfeld (Fußball) und einer Rundlaufbahn.

Hintergrund: Umbau der Sportanlage Buchenweg zur Urbanen Sport- und Freizeitanlage Schmachtendorf

Nach erfolgter Grundlagenarbeit hat die Stadt Oberhausen auf Basis von Projekt- und Planungsskizzen Anfang des Jahres 2019 einen Förderantrag zum Umbau und zur Sanierung der Sportanlage Buchenweg im Rahmen des Förderprogrammes „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2019“ mit einem Gesamtkostenvolumen von 1.589.000 Euro gestellt. Dieser Antrag wurde im August 2019 durch die Bezirksregierung Düsseldorf mit einem Fördervolumen von 90%, also rund 1.430.000 Euro, positiv beschieden.

Im Zuge mehrerer Beteiligungsrunden mit den ansässigen Vereinen, Grund- und weiterführenden Schulen sowie der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen  als Trägerin der nahegelegenen Seniorenwohnanlage wurden die Wünsche und Bedarfe potenzieller Nutzerinnen und Nutzer weiter konkretisiert.

Diese flossen in die weitere bedarfsorientierte Planung ein. Verbindende Klammer war hierbei die Verbesserung der Freizeit- und Sportinfrastruktur im Quartier durch den Umbau der monostrukturell auf Fußball ausgelegten Sportanlage mit Tennenbelag zu einer multifunktionalen Sportanlage. Es wurde die Zielsetzung verfolgt, die Sportanlage durch ein generationenübergreifendes Angebot zum Quartierstreffpunkt werden zu lassen sowie Bewegung und Begegnung der Bürgerinnen und Bürger zu fördern.

Verschiedene Planungserfordernisse, insbesondere die Ergreifung von Maßnahmen zur ökologischen Entwässerung der Sportanlage, konnten zwischenzeitlich umgesetzt werden. Die im weiteren Verfahren aufgetretenen und zum Teil gravierenden Kostensteigerungen u.a. aufgrund der Coronapandemie konnten durch Anpassungen in den Planungen ohne Qualitätsverlust für die Nutzerinnen und Nutzer aufgefangen werden. Die Ende 2021 durchgeführten Ausschreibungen befanden sich innerhalb des Finanzbudgets, so dass die Baumaßnahme mit dem ersehnten Spatenstich Anfang März 2022 ihren Anfang nahm. Die geplante Bauzeit – erfahrungsgemäß ca. 6 bis 8 Monaten – wurde mit der gestrigen Übergabe eingehalten.

Die folgenden Bewegungsangebote werden auf der neuen urbanen Sport- und Freizeitanlage Schmachtendorf entstehen: Kunstrasenspielfeld, Kunstrasenkleinspielfeld, Outdoor-Fitness in Form einer Calisthenicsanlage, Beachvolleyballanlage, Strukturen für Leichtathletik (Sprint, Rundlauf, Weitsprung und Kugelstoßen) für Vereine und den Schulsport, Kleinkinderspielplatz zur Steigerung der Familienfreundlichkeit und ein generationenübergreifender Bewegungsparcours.

Bei den Kunstrasenflächen kommt keinerlei Kunststoffgranulat zum Einsatz, sondern ausschließlich mit einem Sandfilling gearbeitet wird. Im Zuge der Gesamtmaßnahme werden keinerlei Baumfällungen notwendig.

Ergänzend ist zu erwähnen, dass im Zuge einer zweiten Maßnahme das Sportfunktionsgebäude der Sportanlage um zwei Umkleideräume und einen Duschraum erweitert werden soll. Der Beginn der Hochbauarbeiten ist zeitlich abhängig von der Erteilung der noch ausstehenden Baugenehmigung.

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