(Fotos: Bundespolizei)
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Dortmund/Hagen. Freitagabend (23. September) hielten Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof zwei junge Männer an, die zuvor bei Erblicken der Beamten die Richtung wechselten.

Gegen 21:30 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof in Dortmund. Dort kamen ihnen am Nordausgang, zwei junge Männer entgegen. Diese bogen sofort auf einen Parkplatz ab und beschleunigten ihre Schritte, sobald sie die Einsatzkräfte erblickt hatten. Die Beamten hielten zunächst einen der Männer an und kontrollierten ihn. Weil der 18-Jährige angab, keinen Ausweis bei sich zu haben, durchsuchten ihn die Polizisten nach diesem. Dabei fanden sie ein verbotenes Einhandmesser, eine Sturmhaube, sowie drei Konsumeinheiten Marihuana, szenetypisch verpackt, auf.

Während der Maßnahme, war der andere junge Mann, weiter in Richtung des spärlich beleuchteten Parkplatzes gegangen. Andere Polizisten waren diesem gefolgt und hatten beobachten können, wie der 17-Jährige etwas in ein Gebüsch geworfen hatte. Die Beamten schauten nach und konnten einen Revolver auffinden. Dieser war mit Schreckschussmunition geladen.

Der 17-jährige Dortmunder und der 18-jährige Hagener wurden anschließend zur Wache gebracht. Was sie mit den gefährlichen Waffen vor hatten, wollten sie den Bundespolizisten nicht erklären. Die Eltern des Dortmunders holten wenig später ihren Sohn, wenig erfreut ab.

Gegen beide Männer leiteten die Einsatzkräfte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Gegen den Hagener wird zudem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. (ots)

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