Gruppenfoto der HONOUR-Studierenden und des Lehrpersonals (Foto: privat)
Anzeigen


Mönchengladbach/Krefeld. In einer immer komplizierter werdenden Welt, sind Bildungsinstitutionen mehr und mehr gefragt, ihre Studierenden vollumfänglich auszubilden, damit sie gewappnet sind, um die Zukunft so gut wie möglich zu gestalten. Die Hochschule Niederrhein hat hierfür ein Stipendienprogramm namens „HONOUR“ entwickelt. Im diesjährigen Durchgang haben 44 Studierende das Programm erfolgreich abgeschlossen und wurden am Campus Mönchengladbach für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Das HONOUR-Programm an der Hochschule Niederrhein ist eine Ergänzung zu den klassischen Begabtenförderungswerken und dem Deutschlandstipendium. Es gibt Studierenden die Möglichkeit eine erweiterte Förderung, die über die normalen fachlichen Inhalte hinausgeht, zu erhalten. Die Studierenden haben die Wahl aus drei verschiedenen Veranstaltungsangeboten, die sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen beschäftigen und allesamt wichtige Fähigkeiten vermitteln, die in der Zukunft gefragt sind.

21 Studentinnen und 23 Studenten aus neun verschiedenen Fachbereichen haben dieses Angebot angenommen und wurden nun für ihre herausragenden Leistungen bei einer Zertifikatsübergabe ausgezeichnet. Nach einer Begrüßung durch den Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Dr. Berthold Stegemerten, hielt Frau Dr. Salima Douven, Global Head of Innovation & Incubation bei Henkel dx, einen Impulsvortrag zum Thema „Future Skills“. Sie sprach den Studierenden Mut zu, in der Zukunft auf ihre Ideen und Werte zu vertrauen, um die Gesellschaft voranzubringen.  Im Anschluss erhielten die Studierenden ihre Zertifikate.

„Wir freuen uns, dass so viele Studierende das Zertifikat erworben haben und sich dafür einsetzen, die Zukunft besser zu machen. Das Zertifikat ist ein Zeichen für den Einsatz der Studierenden und zeigt Arbeitgeber:innen, welchen Wert ihre Bewerber:innen haben“, sagt Prof. Dr. Stegemerten.

Ab dem Wintersemester 2022/23 wird sich das HONOUR-Programm noch etwas weiterentwickeln. Zukünftig werden nicht nur Studierende mit überdurchschnittlichen Leistungen im Studium am Programm teilnehmen können, sondern allen Studierenden wird die Möglichkeit gegeben teilzunehmen. Methodisch wird der Schwerpunkt „Service Learning“ angeboten, bei dem die Teilnehmer:innen mit realen gesellschaftlichen Bedarfen und Herausforderungen konfrontiert werden. Sie werden dann Projekte umsetzen, die dem Gemeinwohl dienen. Hierfür arbeitet die Hochschule mit Praxispartnern aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt oder Menschen- und Bürgerrechte zusammen. Die Durchführung der Projekte findet in der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr 2023 statt.

Beitrag drucken
Anzeigen