Die Gewinnerinnen und Gewinner freuen sich über den Erhalt des Westenergie Klimaschutzpreises (Foto: Westenergie)
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Wesel. Die Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel hat den ersten Platz beim Westenergie Klimaschutzpreis gewonnen. Damit sicherte sich die Einrichtung ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Die Kita sensibilisiert die Kinder spielerisch für die Themen Energieeinsparung, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung. So achten die Kinder darauf, Licht und Wasser in ihrem Alltag sparsam einzusetzen. Des Weiteren recyceln die Kinder unterschiedlichste Materialien, um damit zu basteln. Auch das geplante Projekt „Forscher Fred“ soll dazu beitragen, die Tier- und Pflanzenwelt noch besser kennenzulernen. Damit leistet die Institution im Rahmen der Umweltbildung einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz.

Den zweiten Platz und damit 1.500 Euro erhält die Konrad-Duden-Realschule. Mit ihrem Projekt „Water-World“ setzt sich die Schule insbesondere mit den Themen Wasser sparen und effizient nutzen auseinander. Die gezielte Bewässerung des Schulgartens spielt dabei eine wichtige Rolle: Die Schülerinnen und Schüler gestalten Tongefäße, die in der Erde versenkt werden. Aufgrund der Porosität des Tones wird das Wasser langsam und kontinuierlich in den Boden abgegeben. Damit wird der Boden auch bei andauernder Trockenheit befeuchtet. Die Verwendung der so genannten „Ollas“ führt damit zu einem reduzierten Wasserverlust, tieferer Wurzelbildung von Gartenpflanzen und weniger Schädlingen.

Den dritten Platz sowie 1.000 Euro gehen an das Unternehmen tretford. Das Unternehmen stellt Teppiche mit Kaschmir-Ziegenhaaren her. Bei der Produktion achtet tretford auf einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Zusätzlich bietet das Unternehmen seit September 2022 eine Teppichmiete an: Gewerbliche Kundinnen und Kunden können Teppichfliesen und Teppichdielen für eine Mietdauer von 60 Monaten in Anspruch nehmen. Die zurückgenommenen Fliesen und Dielen werden nach einer gründlichen und chemiefreien Reinigung anschließend in einem Internetshop für Endverbrauchende (gewerblich und privat) zu einem günstigen Preis angeboten. Hierdurch verlängert tretford den Lebenszyklus der Produkte und spart große Mengen an Rohstoffen, Energie und Abfall.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp erläutert: „Klima- und Umweltschutz liegen uns in der Stadt Wesel sehr am Herzen. Das zeigten nicht zuletzt auch die zahlreichen Bewerbungen mit tollen Projekten rund um den Klimaschutz. Umso erfreulicher ist es, das Engagement der Weseler Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen.“

Westenergie-Kommunalmanager Nils Rudolph erklärt: „Wir freuen uns, dass wir das Umweltbewusstsein in unseren Partnerkommunen mit dem Westenergie Klimaschutzpreis fördern und unterstützen können. Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern zur Auszeichnung und hoffen, dass wir das klimaschützende Engagement mit dem Preisgeld weiter fördern können.“

Den regionalen Umwelt- und Klimaschutz stärken und vorantreiben – das ist die Idee hinter dem Westenergie Klimaschutzpreis. Gemeinsam mit der Stadt Wesel möchte der Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden würdigen. Und bewerben lohnt sich: Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Die Gewinnenden ermittelt eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Und das Besondere: Keiner der Bewerbenden geht leer aus. Reicht es nicht für eine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis. Weitere Informationen zum Westenergie Klimaschutzpreis unter https://www.westenergie.de/klimaschutzpreis.

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