Screenshot Homepage ENNI 29.11.2022
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Moers. Viele Fragen zu Energiehilfen und neuen Angeboten – Mangelhafte Post-Zustellung sorgt für Ärger

Neue Tarife, Strom- und Gaspreisbremsen, Dezemberabschlag – wie Verbraucher bundesweit haben auch Kundinnen und Kunden der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) derzeit viele Fragen rund um ihre Energieversorgung. „Bei uns stehen die Telefone nicht still und unsere Berater haben alle Hände voll zu tun“, würden sich laut Vertriebsleiterin Susanne Pfeufer bei auch in diesem Jahr wieder rund 55.000 herausgegangenen Anschreiben naturgemäß Warteschlangen vor den Kundenzentren bilden. Neben Fragen zu Preisen, dem passenden Produkt und gesetzlichen Hilfsprogrammen zeigt sich dabei ein besonderes Ärgernis. Denn offensichtlich hat es die Deutsche Post mit der Zustellung der neuen Vertragsangebote auch bei Enni-Kunden nicht so genau genommen.

„Obwohl wir unsere Schreiben noch früher als in Vorjahren eingeliefert haben, ist es in einigen Zustellbezirken wohl nicht rund gelaufen“, weiß Pfeufer von Kunden, bei denen Unterlagen verspätet angekommen sind. Wie viele es tatsächlich sind, kann die Vertriebschefin derzeit aber noch nicht sagen. Fest steht: Es gibt zahlreiche Kunden die sich bereits am Tag nach der Auslieferung Mitte November bei Enni gemeldet und auch Verträge abgeschlossen haben. Ein Eindruck, den Michael Buser, Geschäftsführer des in Moers ansässigen Haus & Grund Grafschaft Moers e. V., als Interessenvertreter tausender niederrheinischer Haus-, Wohnungs- und Grundstückeigentümer bestätigen kann. „Viele Mitglieder und unser Verein selbst haben das Schreiben kurzfristig erhalten“, so Buser, der von einigen Mitgliedern aber auch anderes gehört hat. Buser begrüßt daher die Zusage der Enni, Widersprüche zu prüfen und berechtigte Ansprüche zu berücksichtigen.

Vertriebschefin Susanne Pfeufer bittet Kunden daher um eine schriftliche Mitteilung, falls Schreiben erst in der Woche ab dem 21. November eingegangen sind. „Wir müssen jeden Sachverhalt aufgrund der je nach Vertragsart unterschiedlichen Fristen prüfen und den möglichen verspäteten Zugang der Angebote mit der Post klären.“

Hierzu führe Enni laut Pfeufer derzeit intensive Gespräche. Für Enni steht aber fest: „Sollte ein Widerspruch berechtigt sein, kommen wir unseren vertraglichen Pflichten nach.“

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