Team der SV Krefeld 72 (Foto: privat)
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Duisburg/Krefeld. Die SV Krefeld 72 trat am Samstag, den 3.12. bei Duisburg 98 an. In der letzten Dekade ein Klassiker der B-Gruppe der Wasserball-Bundesliga und meist ein bis zum Schluss spannendes Match. Nur in der letzten Saison kassierte die SVK die einzige klare Niederlage in Duisburg, war also entsprechend gewarnt.

In der torreichen Begegnung ging das mit viel internationaler Erfahrung besetzte Team der 98er schnell in Führung und konnte sich bis Mitte des zweiten Viertels mit 6:4 etwas absetzen. Da setzte die SVK zu einem Lauf von fünf Toren in Folge an und gingen mit 6:9 in Führung. Das war allerdings keine Vorentscheidung, denn der Gegner erholte sich schnell und schloss im letzten Viertel auf 11:11 auf.

Gegen den frisch eingewechselten Stefan Popovic im Tor der Duisburger taten sich die Schützen der SVK trotz aussichtsreicher Positionen enorm schwer, es wollte einfach kein Tor mehr gelingen. In der letzten Minute wurde es dann dramatisch. Duisburg ging in Führung, aber 19 Sekunden vor Schluss wurde der SVK noch ein Strafwurf zugesprochen. Zu dem trat der erst 17-jährige Lenny Boll an, verwandelte in eiskalt und sicherte seinem Team ein verdientes Unentschieden. Für diese Kaltschnäuzigkeit wurde er zum Spieler des Tages gewählt.

Trainer Werner Stratkemper zum Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben einen Punkt gewonnen und einen verloren. Eigentlich dürfen wir ein solches Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Aber wir haben zu viele Geschenke gemacht. Ein cleveres Team wie Duisburg bestraft halt jeden Fehler, den man macht.“

 

03.12.22         Schwimmstadion Duisburg

Duisburg 98 : SV Krefeld 72               12: 12 (4:4; 2:2; 3:5; 3:1)

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