Timo Schmitz (Foto: Lukas Spitzer)
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Rheinberg. In der vergangenen Ratssitzung im März beantragte die FDP-Fraktion im Rheinberger Rat die Ausweitung der Rheinberger Öffentlichkeitsarbeit auf die Social-Media-Plattform Instagram.

Nach dem erfolgreichen Auftritt der Stadt Rheinberg im sozialen Netzwerk Facebook, wo die Stadtverwaltung regelmäßig Informationen, Presseartikel und Veranstaltungen teilt, muss für die Liberalen der nächste Schritt im Zuge einer modernen und transparenten Öffentlichkeitsarbeit folgen: Ein Profil im sozialen Netzwerk Instagram.

Die Liberalen lobten zunächst die Verwaltung für ihre bestehende Präsenz bei Facebook. „Es ist wichtig, dass die Stadt die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert, sei es vor Veranstaltungen oder Wahlen oder in Krisensituationen und Notfällen”, sagt FDP-Ratsmitglied Elias Sentob (21). Hier müssen alle Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit bespielt werden – neben der Lokalpresse zählen für die FDP-Fraktion die sozialen Medien selbstverständlich dazu. Wichtig ist den Freien Demokraten, einen Großteil der Bevölkerung jeden Alters mit Informationen zu erreichen: Vor zehn Jahren hätte man über Facebook insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger noch gut erreichen können, heute sehe das aus Sicht der Liberalen und aktuellen Statistiken zum Alter von Facebook-Nutzern anders aus. Die Mehrheit der jüngeren Nutzer befinde sich mittlerweile auf neuen Plattformen, beispielsweise auf Instagram – was ebenfalls zum Facebook-Konzern Meta gehört. Andere Städte hätten dies längst erkannt – beispielsweise die Stadt Moers oder kleine Gemeinden wie Schermbeck, auch der Kreis Wesel hat eine eigene Instagram-Präsenz aufgebaut.

Da es Schnittstellen zwischen den beiden Kanälen gebe, schätzen Rat und Verwaltung den Mehraufwand gering ein, insbesondere die Stadtverwaltung begrüßt den Vorstoß der FDP-Fraktion – auch wenn sich die Umsetzung aufgrund von Personalausfällen verzögern wird. Die übrigen Fraktionen des Rheinberger Rates teilen das Ansinnen der FDP ebenso: Der Antrag der Liberalen wurde einstimmig angenommen. „Wir freuen uns über die breite Unterstützung unseres Anliegens. Im Zuge einer modernen Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation wird die Stadt Rheinberg künftig dafür sorgen, dass so viele Rheinbergerinnen und Rheinberger wie möglich auf dem Laufenden gehalten werden – das ist ein Erfolg für uns und die Bürgerinnen und Bürger”, erklärt FDP-Fraktionschef Timo Schmitz.

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