Sichergestellte Waffen aus einer Wohnung in Duisburg-Beeckerwerth (links) und in Homberg (rechts) (Fotos: Polizei)
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Duisburg/Düsseldorf/Willich/Köln. Im Zuge der Ermittlungen zu der Schießerei auf dem Hamborner Altmarkt im Mai 2022 hat die Polizei am Donnerstagvormittag (25. Mai) fünf weitere Wohnungen im Duisburger Norden, in Düsseldorf, Köln und Willich (Kreis Viersen) durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hatte entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs gegen fünf Verdächtige im Alter zwischen 25 und 53 Jahren erwirkt – alle werden einer Rockergruppierung zugerechnet.

Bei den Durchsuchungen gab es weder Verletzte noch Widerstand. In den Wohnungen in Duisburg-Hamborn sowie in Köln fanden die Ermittler je eine scharfe Handfeuerwaffe mit entsprechender Munition. In Köln stellten sie zudem noch geringe Mengen von rauschgiftverdächtigen Substanzen sicher.

Bereits am Montag waren in Duisburg zwei 38-jährige Duisburger mit Haftbefehlen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in ihren Wohnungen in Hochheide und Beeckerwerth festgenommen worden. Dabei stellten die Ermittler in beiden Wohnungen jeweils griffbereit eine Vielzahl an Waffen sicher: zwölf Messer, drei Macheten, zwei Schwerter, ein Schlagstock, ein Beil, Wurfmesser und Schlagringe. Darüber hinaus wurde in jeder Wohnung eine scharfe Schusswaffe mit entsprechender Munition vorgefunden. Ob diese Waffen eine Rolle bei der Schießerei am 4. Mai des vergangenen Jahres spielten, wird jetzt im Rahmen kriminaltechnischer Untersuchungen geprüft. Die Ermittlungen dauern an. (ots)

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