Maximilian Götz (Text + Foto: TSP / Motorracetime.de)
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Duisburg. Emotionale Doppel-Premiere bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vor 235.000 Zuschauern: Das Frikadelli-Team hat zum ersten Mal den „Eifel-Marathon“ gewonnen und damit auch Ferrari den ersten Erfolg bei dem Langstrecken-Klassiker beschert. Nach 24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ steuerte der Brite David Pittard den neuen Ferrari 296 GT3 der Lokalmatadoren als Erster über die Ziellinie. Gemeinsam mit Earl Bamber, Nick Catsburg und Felipe Fernandez Laser stellte er auch einen Distanzrekord auf: Noch nie hatte seit der Premiere des Rennens 1970 ein Siegerteam 162 Runden zurückgelegt. Nach 4.085,858 Kilometern hatte der Frikadelli-Ferrari 26,911 Sekunden Vorsprung vor dem Rowe-BMW #98 mit Marco Wittmann, Sheldon van der Linde und Martin Maxime. Das Siegerpodest komplettierte das Mercedes AMG Team Bilstein mit Raffaele Marciello, Luca Stolz und Philip Ellis. Der Pilot des AMC Duisburg, Maximilian Götz beendete zusammen mit Adam Christodoulou, und Fabian Schiller im Mercedes AMG GT3 vom Team GetSpeed in der selben Runde wie das Siegerteam das Rennen nach 24 Stunden.

Maximilian Götz (AMC Duisburg): „Nach dem Qualifying wurde unsere BOP nochmals geändert, was nicht von Vorteil war aber so ist das wenn eines der Mercedes Team schnell ist. Der vierte Platz ist kein schlechtes Ergebnis, auch wenn wir uns natürlich mehr erhofft haben. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist das Rennen, das man gewinnen will. Das ist uns leider nicht geglückt. Team und Fahrer haben alles gegeben, aber leider hat uns heute der Speed gefehlt, um zu gewinnen.“

Für Kenneth Heyer und seinen Mitstreiter (Luca-Sandro Trefz, Marek Böckmann, Marcel Marchewiz), ebenfalls auf einen Mercedes AMG GT3 vom Team Schnitzelalm Racing, war nach 43 Runden Schluss. Für die #10 war ein Folgeschaden eines unverschuldeten Unfalls frühzeitig die 24h beendet. Auch Peter Posovac im Aston Martin Vantage AMR GT4 musste nach 62 Runden das Auto abstellen.

Für Michael Bohrer (Hyundai Driving Experience) im Hyundai i30N zusammen mit Markus Willhardt, Tobias Overbeck und Gerrit Holthaus hing der Klassensieg an einem seidenen Faden. Rund eine Stunde vor Rennende bekamen sie Probleme mit dem Vortrieb und zwang sie zu einem Boxenstopp. Eine Reparatur war nicht mehr möglich also schickte das Team ihn wieder auf die Strecke. Bedingt durch den Vorsprung von fünf Runden auf den Klassenzweiten, trug man den Hyundai um die Strecke und wurde nach 24h als Klassensieger abgewunken und belegten den 68 Gesamtrang.

Für Benjamin Leuchter gab es ein Erfolg und eine Niederlage. Benjamin Leuchter im Porsche GT3 mit Dominik Fugel, Fidel Leib und Moritz Oestreich selber am Steuer, musste nach 122 Runden einen Ausfall verbuchen auf Grund von Radlagerproblemen. Das Max Kruse Team mit einen VW Golf GTI und den Piloten Emir Asari, Matthias Wasel, Max Partl und Benjamin Cartery in der SP3T Klasse unterwegs, konnte den Klassensieg sichern und belegten in der Gesamtwertung Rang 40.

Lance David Arnold im Toyota GR Supra GT4 belegte in der Klasse SP 10 Rang fünf und sicherte sich zusammen mit Andreas Gülden, Michael Tischner und Takayuki Kinoshita den 27. Platz in der Gesamtwertung für das Team Dörr Motorsport.

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