Thailand (Foto: © Shutterstock)

München. Abseits der Hochsaison: Egal ob nah oder fern – jedes Urlaubsziel hat eine klassische Hochsaison, währenddessen besonders viele Touristen in das Land reisen. In Europa ist dies vor allem in den heißen Sommermonaten, in tropischen Gefilden insbesondere während der Trockenzeit. Ob aufgrund des Klimas, Veranstaltungen oder Ferienzeiten – zur Hochsaison wird es meist voll und teuer. Das Online-Reiseportal weg.de zeigt für jeden Reisemonat ein Ziel in der jeweiligen Nebensaison des Landes. Wer zu diesem Zeitpunkt dorthin reist, freut sich über weniger Touristen und günstigere Preise für Flug, Hotel und Mietwagen.

Januar – Wien, Österreich

Auch wenn der kalte Januar auf den ersten Blick nicht geeignet für einen Städtetrip erscheint, zeigt sich Wien zu diesem Zeitpunkt in seiner ganzen Schönheit. Die prächtigen Gebäude erstrahlen in winterlicher Atmosphäre und bei einer Pause in einem gemütlichen Kaffeehaus lässt es sich nach dem Stadtspaziergang ideal aufwärmen. Nach dem weihnachtlichen Trubel ist die Hauptstadt Österreichs weniger überfüllt und die Hotels in der Regel wieder günstiger.

Februar – Mallorca

Auf Mallorca wird es in den Sommermonaten, insbesondere zur Ferienzeit, schnell voll. Doch im Februar genießen nur wenige Touristen bereits die ersten Sonnenstrahlen dort. Gerade für Aktivurlauber ist der Monat eine geeignete Reisezeit, um sich auf dem Fahrrad oder zu Fuß auszupowern und die Insel zu erkunden. Ein weiteres Highlight zu dieser Jahreszeit ist die Mandelblüte, während der sich die Insel in ein duftendes, pastelliges Farbenmeer verwandelt.

März – Südafrika

Vor allem im südafrikanischen Hochsommer im Dezember und Januar entscheiden sich die meisten Touristen für eine Reise in das Land. Wer großen Ansammlungen von Menschen entgehen möchte, weicht auf den Monat März aus. Die Hauptstadt Kapstadt lockt dann mit bis zu 25 Grad und neun Sonnenstunden pro Tag. Wer sich für die berühmte Garden Route mit dem Mietwagen entscheidet, freut sich über weniger überfüllte Straßen.

April – Madeira

Das Wetter auf Madeira ist ganzjährig mild, wobei die Insel in den Sommermonaten mit den wärmsten Temperaturen und wenigsten Regentagen lockt. Wer in der Übergangszeit im April reist, kann die Insel bei angenehmen Temperaturen dennoch in ihrer vollen Pracht erkunden. Insbesondere Wanderer und Naturliebhaber kommen bei neun Sonnenstunden täglich und rund 21 Grad voll auf ihre Kosten.

Mai – Westkanada

Als Trend-Reiseziel zieht der Westen Kanadas insbesondere während der Sommermonate zahlreiche Touristen an. Gerade beliebte Nationalparks wie Banff oder Jasper sind dann schnell überfüllt. In der Nebensaison im Frühling zeigt sich die Destination mit stabilem Wetter, aber deutlich weniger Reisenden. So lassen sich Wanderwege durch die beeindruckende Natur entspannt erkunden. Und auch Mietwagen, Camper oder Hotels sind deutlich günstiger.

Juni – Südliche Karibik

Während im Monat Juni auf den nördlichen Inseln die Hurrikan-Saison beginnt, eignen sich die südlich gelegenen Inseln wie die ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) oder Barbados auch dann noch für einen Traumurlaub. Auch während der Regenzeit sind die Schauer meist nur von kurzer Dauer und Reisende genießen Sonne satt und heiße Temperaturen. Wer in Ruhe und ohne Menschenmassen am Strand entspannen möchte, ist hier genau richtig.

Juli – Neuseeland

Im Monat Juli ist es in Neuseeland mit knapp über 10 Grad zwar nicht warm, dennoch können Reisende die atemberaubende Natur und Tierwelt in vollen Zügen erkunden und genießen. Insbesondere Wintersportfans kommen in den schneebedeckten Bergen der Südinsel voll auf ihre Kosten. Der Norden lockt mit Wasserfällen, dem malerischen Lake Taupo und der Großstadt Wellington. Die Preise zu dieser Zeit sind deutlich günstiger.

August – Kapverdische Inseln

Im August herrscht Regenzeit auf den Kapverden und damit auch Nebensaison. Doch selbst dann fällt an nur wenigen Tagen Regen. So spricht auch während des Hauptreisemonats in Europa nichts gegen einen Urlaub auf den Kapverden. Je nach Insel ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten vom Strandurlaub bis hin zum Surfabenteuer oder der Wanderreise.

September – Schottland

Imposante Burgen und Schlösser, grüne Natur und zahlreiche Whisky-Brennereien – die schottischen Highlands sind ein ideales Reiseziel für den Monat September. Denn wenn die Temperaturen fallen und sich der Herbst langsam nähert, lässt sich die beeindruckende Landschaft ohne Touristenmassen erkunden. Diese hüllt sich dann allmählich in bunte Farben und verzaubert beim Anblick einmal mehr.

Oktober – Thailand

Der Übergang zwischen der Regen- und Trockenzeit eignet sich ideal für einen traumhaften Urlaub in Thailand. Milde Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad und nur noch wenige Regenfälle sorgen für ideales Wetter für Strandbesuche, Sightseeing und Outdoor-Abenteuer. Die Natur erstrahlt nach der Regenzeit in sattem Grün und macht Ausflüge zu Wasserfällen und Co. noch schöner. Weniger Touristen sorgen für ein authentischeres Urlaubserlebnis.

November – Costa Rica

Von tropischen Regenwäldern, traumhaften Stränden bis hin zu zahlreichen Tierbegegnungen lässt sich Costa Rica auch am Ende der Regenzeit im November ideal entdecken. Auch wenn die Chance auf Schauer etwas höher ist, lassen sich die beeindruckenden Nationalparks prima erkunden und die Natur erstrahlt in satten Farben. Ab Dezember werden die Preise für Unterkünfte und Mietwagen deutlich teurer und Nationalparktickets sind häufig ausgebucht.

Dezember – Ägypten

Das sonnenverwöhnte Land am roten Meer gehört zu den besten Reisezielen, um einen entspannten Strandurlaub mit Aktivitäten und Kultur zu verknüpfen – und das auch im Dezember. Auch dann genießen Reisende am roten Meer noch warme Temperaturen bis zu 26 Grad und zahlreiche Sonnenstunden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Winter unschlagbar.

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