Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Senologie & Gynäkologische Onkologie am Krankenhaus Bethanien Moers, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztinnen der Klinik, freuen sich über ihre Zertifizierung als Senior-Mammaoperateur:innen durch die DKG (Foto: UKM)
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Moers. Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Senologie & Gynäkologische Onkologie, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut Raabe, jeweils Leitende Oberärztinnen der Klinik, erhalten die Qualifikation als Senior-Mammaoperateur:innen durch die Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) e. V. OnkoZert. „Dass wir nun drei Senior-Mammaoperateure und -operateurinnen an unserem Standort des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein vorweisen können, freut uns in besonderer Weise“, erklärt Dr. Tönnies. „Es spricht für uns, unsere Arbeit und die Qualität der Versorgung. Nicht zuletzt weisen wir damit die weitreichende Erfahrung unserer Operateurinnen und Operateure nach – und das kommt am Ende den Patientinnen zugute.“

Für die Zertifizierung mussten vorab umfangreiche fachliche Anforderungen erfüllt werden, die durch verschiedene Verfahren erbracht werden können. Beim sogenannten Erhebungsbogenverfahren gehört es zu den Voraussetzungen, dass der bzw. die Operateur:in jährlich mindestens 50 Eingriffe bei Mammakarzinomen (bösartige Tumore der Brust) in einem DKG zertifizierten Brustzentrum durchführt und namentlich über drei Jahre als Mammaoperateur:in in einem Erhebungsbogen gelistet ist. Das Einzelnachweisverfahren sieht vor, dass die Anrechnung der erforderlichen Operationen auch auf der Bewertungsgrundlage einer Fünfjahres-Expertise erfolgen kann.

„Die Zertifizierung ermöglicht es uns, die Ausbildung weiterer Operateure und Operateurinnen zu fördern – und das im eigenen Haus“, erklärt Dr. Brunotte. „Wir bilden hierbei insgesamt ein großes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten ab“, betont Dr. Raabe. „Unsere jahrzehntelange Expertise reicht von kleineren operativen Eingriffen, wie einer brusterhaltenden Therapie, bis hin zu großen Eingriffen, wie Brustaufbau oder auch Reduktionsplastiken.“ Man könne so den gesamten Umfang einer Klinik für Senologie abdecken, erklärt der Chefarzt der Klinik Dr. Peter Tönnies.

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