Nettetal. Laut Deutscher Herzstiftung leiden rund vier Millionen Menschen in Deutschland an Herzschwäche. Mit 400.000 Fällen pro Jahr ist die Herzinsuffizienz, neben Geburten, der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt, oftmals mit schlechter Prognose. Dennoch ist das Bewusstsein für diese schwere und fortschreitende Erkrankung eher gering. Viele haben davon gehört, aber nur wenige kennen die möglichen Symptome. Oft sind diese zunächst auch unspezifisch: Die Leistungsfähigkeit bei Belastungen lässt nach, Betroffene sind schneller erschöpft, spüren Atemnot und müssen häufiger Pausen machen. Nicht selten werden diese ersten Beschwerden als vorübergehende Erschöpfung oder Alterserscheinungen abgetan. Das kann allerdings fatale Folgen haben. Denn unbehandelt schreitet die Herzerkrankung weiter fort und die Symptome nehmen zu.
Bei einer Herzschwäche, medizinisch Herzinsuffizienz, lässt die Pumpkraft des Herzens allmählich nach. Organe wie Gehirn, Muskeln und Nieren werden nicht mehr optimal mit Blut, und damit nicht mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen, versorgt.
Dr. Peter Leven, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie im Nettetaler Krankenhaus, erklärt in einem Vortrag am 6. November um 15 Uhr was passiert, wenn die Pumpkraft des Herzens nachlässt und wie wichtig es ist, eine Herzschwäche frühzeitig zu erkennen, um den Krankheitsverlauf zu bremsen und so die Lebensqualität zu erhalten. Der erfahrene Kardiologe stellt Diagnoseverfahren und die wichtigsten Säulen einer leitliniengerechten Behandlung vor.
Im Anschluss steht Dr. Leven den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag ist kostenlos.
Experten-Vortrag im Rahmen der Herzwochen 2024: Herzmuskelschwäche als Volkskrankheit – Ursachen, Diagnostik und Behandlung
06.11.2024 | 15 Uhr, Seminarraum im UG des Krankenhauses




















