
Hamminkeln/Weeze. Ob Kabelbrand oder unbeabsichtigtes Fehlverhalten – aus einem Brand an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln kann sich schnell eine Katastrophe entwickeln, die für das Personal der Feuerwehr zur Herausforderung wird. Mithilfe von Schulungen wirkt die Westenergie AG dem entgegen und bereitet die Feuerwehr in ihren Partnerkommunen besser auf solche Einsätze vor. Auch die freiwillige Feuerwehr der Stadt Hamminkeln hat das Angebot des Energiedienstleisters in Anspruch genommen und sich für den Ernstfall weitergebildet.
„Das Thema Sicherheit steht bei der Westenergie an oberster Stelle und unser fundiertes Fachwissen teilen wir gerne mit den Städten und Gemeinden, damit die Einsätze sicher und ohne Verletzungen verlaufen“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Dirk Krämer. Innerhalb der Schulung lernen die Einsatzkräfte Löschtechniken an elektrischen Anlagen, wie beispielsweise einem Kellerbrand im Gebäude mit einer Photovoltaikanlage inklusive diverser Rettungsmöglichkeiten. Nach der theoretischen Einführung rund um das Thema elektrische Gefahren an der Einsatzstelle folgt die Praxis: eine simulierte Personenrettung nach einem Stromunfall sowie die Brandbekämpfung an einer Trafostation. „Durch die realen Bedingungen können unsere Mitarbeiter*innen vielfältige Szenarien trainieren. In Verbindung mit dem vermittelten Know-how sind sie zukünftig für den Ernstfall gut gewappnet“, sagte Martin Vorholt, Leiter der freiwilligen Feuerwehr Hamminkeln.
Die Feuerwehrschulungen finden auf der Training-Base Weeze statt, – einem ehemaligen Kasernengelände am Flughafen-Ring. Über 25.000 Einsatz- und Führungskräfte von Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz und militärischen Spezialeinheiten trainieren jährlich am linken Niederrhein. Auf über 60 Hektar bietet das in Europa einzigartige Trainingszentrum unzählige Möglichkeiten eines effektiven und realistischen Einsatztrainings.
























