Neuss. Die festliche Jahreszeit ist für viele eine Zeit der Freude und des Beisammenseins – doch nicht alle können Weihnachten so unbeschwert feiern. Umso glücklicher zeigt sich das Jugendzentrum Inkult über seine Teilnahme an der diesjährigen Wunschbaum-Aktion, die von Mayersche Thalia Neuss organisiert wurde. Dank dieser Initiative konnten über 100 Kinder und Jugendliche, denen die Mittel oder die Möglichkeit fehlen, das Fest zu begehen, mit einer besonderen Aufmerksamkeit und einem unvergesslichen Erlebnis beschenkt werden.
Im Rahmen der Aktion hatten die Kinder und Jugendlichen des Jugendzentrums die Gelegenheit, ihre Herzenswünsche auf Wunschsterne zu schreiben, die an einem festlich geschmückten Baum angebracht wurden. Diese Karten wurden von hilfsbereiten Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden ausgewählt, die die Wünsche erfüllten. „Die strahlenden Augen unserer jungen Besucher beim Öffnen der Geschenke haben uns tief berührt,“ berichtet Marianne Bouguettaya, Mitarbeiterin des Jugendzentrums Inkult. „Es zeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können, wenn Menschen zusammenstehen.“
Die Wunschbaum-Aktion ging jedoch über die reine Geschenkübergabe hinaus: Durch die Einbindung des Jugendzentrums wurde ein Ort geschaffen, an dem Gemeinschaft und Freude im Vordergrund standen. Viele der beschenkten Kinder und Jugendlichen erleben sonst keine solche Aufmerksamkeit zu Weihnachten, sei es aus familiären, wirtschaftlichen oder anderen Gründen.
„Diese Aktion zeigt, wie wichtig es ist, ein offenes Herz für die Bedürfnisse anderer zu haben“, ergänzt Jugendsprecher Mirac Göl. „Für viele unserer Besucher war es das erste Mal, dass sie ein Weihnachtsgeschenk erhielten. Diese Erfahrung hat ihnen das Gefühl gegeben, wertgeschätzt zu werden und Teil von etwas Größerem zu sein.“
Neben den individuellen Wünschen, die erfüllt wurden, setzte das Jugendzentrum Inkult auch auf gemeinsame Aktivitäten, die die besondere Stimmung des Fests einfingen. Bei einer Feier, die mit Musik, Bastelstationen und einer warmen Mahlzeit für alle Beteiligten sorgte, konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Geschenke entgegennehmen. Die Zusammenarbeit mit Mayersche Thalia als Organisatorin der Aktion wurde dabei als wertvoll, aber bewusst unaufdringlich in den Hintergrund gerückt, um den Fokus auf die Beschenkten und die helfenden Menschen zu legen.
„Wir sind unglaublich dankbar für die großartige Resonanz und die Unterstützung der Wunschbaum-Aktion. Ohne diese Initiative wäre es uns nicht möglich gewesen, so vielen jungen Menschen eine Freude zu bereiten“, fasst Marianne Bouguettaya abschließend zusammen.
Das Jugendzentrum Inkult hofft, auch in Zukunft solche Projekte umzusetzen, um den Gemeinschaftssinn zu stärken und positive Erlebnisse für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Wer sich engagieren möchte, sei es durch Spenden, Zeit oder Ideen, ist herzlich eingeladen, sich an das Zentrum zu wenden. Gemeinsam lassen sich auch im Alltag Wunder bewirken.


























