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Rees/Rhein-Ruhr. War 2024 nicht kriegerisch genug? Muss man sich an Silvester auch noch von seinen Nachbarn beschießen lassen?

Diese Silvestertradition ist rücksichtslos und respektlos. Rücksichtslos allen hart arbeitenden Menschen gegenüber, die am 31.12. oder 1.1. arbeiten müssen und die auf diese eine erholsame Nacht angewiesen sind. Respektlos den allermeisten alten Menschen und den kleinen Kindern gegenüber, bei denen, wenn nicht gar Kriegstraumata wieder wach werden, doch auf jeden Fall Ohren und schwache Herzen unter den Explosionen leiden. Rücksichtslos denen gegenüber, die vor Krieg und Gewalt zu uns geflohen sind. Ignorant und egoistisch den Haustieren und Wildtieren gegenüber, bei denen es nicht selten Tote gibt. Respektlos der Natur gegenüber, die Gewässerverschmutzung mit Schwermetallen, Schwefelverbindungen und Plastik erdulden muss und wo auch gerne Wiesen nach der Silvesternacht mit Plastik übersät sind.

Ich appelliere hiermit an alle Menschen mit Herz: Bitte denken Sie sich eine neue Silvestertradition aus. Eine, die im Zeichen des Friedens, der Rücksichtnahme und des respektvollen Miteinanders steht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesundes und friedvolles Jahr 2025.

 

Ein Leserbrief von Jule Schwartz, Rees

Anmerkung der Redaktion: Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion veröffentlicht keine anonymen Leserbriefe und behält sich Kürzungen vor.

InfoKlick: leserbriefe@lokalklick.eu

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